The Flying Fish Theatre

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"Englisch lernen mit dem fliegenden Fisch"

Westdeutsche Zeitung Krefeld 08/2013 Text öffnen

Westdeutsche Zeitung Krefeld 08/2013

Lernen mit dem fliegenden Fisch

Die beiden jungen Frauen können singen, tanzen, theaterreif sprechen – Rebecca Newman und Mairi Jack sind Schauspielerinnen der neuen Generation. Engagiert sind sie an enem freien Theater in Krefeld.

„Flying Fish“ hat die große dunkelhaarige Schottin und die blonde Waliserin für eine Tounee durch Deutschland, Österreich und die Niederlande verpflichtet. Sie spielen alle ihre Stücke auf Englisch. „Wir wollen den Schülern die Sprache näherbringen und ihnen das Gefühl vermitteln: „Ich verstehe ja doch schon eine Menge“. Vergnügen an englischem Theater erzeugen, das ist das Ziel von Monika Bubenheimer und Kristi-Anne Seth, die die Company 2001 gegründet haben. Seitdem steht auch die Tournee auf dem Programm. Anfangs trat Seth allein auf. Inzwischen schreiben beide Gründerinnen die Stücke, organisieren, inszenieren und gestalten.

Alle Stücke der Theatergruppe sind selbst geschrieben.

Krisi-AnneSeht hat die beiden jungen Schauspiellerinnen für dieses Jahr ausgesucht. Gerade sind sie fertig mit den Proben für drei Stücke. Denn „Flying Fish“ bedient drei Altersgruppen. „Minie & Friends“ ist für die Jüngsten ab der siebten Klasse, „One for the Road“ für die mittlere Altersgruppe, und das dritte Stück, „Multiple Choice“ eignet sich für die Ältesten und für Berufsschulen.

Sämtliche Stücke sind selbst geschrieben: „Wir wollen aktuelle Probleme aufgreifen“, sagt Bubenheimer und nennt es „Alltagstheater“. In Minnie & Friends“ etwa wird die Frage gestellt: „Who am I“ – wer bin ich überhaupt? Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität wird an Casting-Shows und Popstars gebrochen. Mann kann gleich merken, was für eine tolle Stime Rebecca Newman hat. Sie singt Lieder von Adele, als wären sie für sie geschrieben.

Die Proben für die diesjähreige Tournee sind erfolgreich abgeschlossen. Dafür hatte Monika Bubenheimer die Tenne eines Bauernhofs in Traar gemietet. Es riecht nach Kuh, draußen kommen ständig Leute vorbei, die sich frische Milch zapfen. Drinnen in der Tenne wird gesungen und getanzt.

Rebecca hat jetzt vier Wochen täglich geprobt, Mairi kam vor zwei Wochen dazu. Für das Casting fuhr Kristi-Anne Seth eigens nach London. „Wir haben jedes Jahr etwas 150 Bewerbungen.“ Wie wählt man da aus? Es geht nicht nur um schauspielerische, tänzerische Begabung und Talent zu singen. „Sie müssen zueinander passen und auch mit uns gut auskommen“, sagen die beiden Leiterinnen.

Das gesamte Team besteht aus sieben Personen: den beiden Gründerinnen, den beiden Schauspielerinnen, Regieassistent Jack Watson, einem Fahrer für den Tourneebus und einer Mitarbeiterin im Büro. Und nicht zu vergessen: George, der Fisch, und Sicherheitschef Herr Lehmann. Letzterer ist ein sehr freundlicher Hund, der es nur nicht leiden kann, wenn alle vier Frauen zusammen laut singen.

Über allem thront aber George der Fisch. „Er ist der Chairman“, sagt Krisit-Anne Seth.

AUSBILDUNG

STUDIUM – Monika Bubenheimer und Kristi-Anne Seth studierten beide „International Theatre & Education“ an der „Hogeschool voor de Kunsten“ in Utrecht/Niederlande, einen internationalen und interdisziplinaren künstlerischen Studiengang, den beid emit englischsprachigem Diplom in Schauspiel und Regie für die internationalen Bühnen abschlossen. In Ergänzung dazu qualifizierte sich Kristi-Anne Seth im weiten Feld des Theaters mit Kindern und Monika Bubenheimer im Beriech des Bühnenbildes.

NAMENSGEBUNG – Der Name „The Flying Fish Theatre“ findet seinen Ursprung in der Comedy-Revue „The Flying Fish“ aus dem Jahre 1996. Diese Inszenierung von Kristi-Anne Seth in Zusammenarbeit mit Monika Bubenheimer zog das niederländische Publikum in Utrecht in ihren Bann. In dieser Comedy-Revue trat das Künstlerduo Bubenheimer und Seht zum ersten Mal gemeinsam vor und hinter der Bühne an und legte damit den Grundstein für die Theatergründung. www.tfft.de

-Christina Schulte-

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Rheinische Post Krefeld 09/2013 Text öffnen

Rheinische Post Krefeld 09/2013

Englisches Theater - made in Traar

Das Flying Fish Theatre reist mit Theaterstücken in gepflegter englischer Sprache durch die Schulen

Das Flying Fish Theatre reist mit Theaterstücken in gepflegter englischer Sprache durch die Schulen. Die Truppe, die in Traar residiert, hat spezielle Programme für Schüler zwischen zehn und 18 Jahren entwickelt.

Mojo Mendiola – Es gibt nur ganz wenige Ensembles dieser Art in Deutschland, und eines davon hat seinen Stammsitz in Krefeld: Das Flying Fish Theatre ist ein reisendes Theater, das sich mit Stücken in englischer Sprache an Kinder und Jugendliche wendet. Jetzt ist es wieder unterwegs mit neuen Stücken. Die Generalprobe vor etwa 30 großen und kleinen Zuschauern in der Hofkneipe „Ferkes Tönn“ auf dem Schulte Bockolt-Kliedterhof in Traar gelang vielversprechend. Auf diesem Hof residierten Kristi-Anne Seth aus dem britischen Sheffield und Monika Bubenheimer aus Karslruhe, die sich während ihrer Schaupiel- und Regie-Ausbildung an der Hoogeschool van de Kunsten in Utrecht zusammenfanden. „Wir sind einfach ein Dream-Team, das zusammenbleiben wollte. Und den Bedarf in Deutschland für ein pädagogisch angelegtes Theater in Englisch hatten wir schon früh erkannt“, erzählt Bubenheimer. „Die Kinder und Jugendlichen können eigentlich ziemlich viel Englisch, schon durch die Pop-Musik“, ergänzt Seth. „Aber sie können es nie selbst anwenden und trauen sich deshalb auch nichts zu.“ Deshalb geht das Flying Fish Theatre, benannt nach dem ersten gemeinsam inszenierten Stück der beiden, seit 2001 an die Schulen und bringt den jungen Zuschauern zum einen Theater als solches nahe, greift Themen auf, die für die Zielgruppen aktuell sind, und bietet Englisch-Erfahrung außerhalb des Pop-Song-Schemas. Ausdrücke die in der Jugendsprache gerade „in“ sind, dürfen vorkommen, nicht zuletzt im Dialog nach der Show, der zu jeder Aufführung gehört. Trotzdem wird auf gepflegtes Englisch geachtet, und das gestaffelt für Zehn- bis Zwölfjährige, 13- bis 16-Jährige und 17- bis 18-Jährige „Manchmal lädt uns eine städtische Kulturbehörde zu einer regelrechten Tournee durch die Schulen ihres Einzugsgebiets ein“, berichtet Bubenheimer. Prinzipiell tourt die Truppe bundesweit und in Österreich. Jeweils zwei Jungdarsteller aus England, die gerade ihre Ausbildung abgeschlossen haben, bilden ein Jahr lang das Bühnen-Ensemble. Diesmal sind es Rebecca Newman aus Lichfield in Staffordshire und Mairi Jack aus dem schottischen Glasgow: die „Minnie & Friends“, „One for the Road“ und „Multiple Choice“ spielen – alle Stücke sind aus der Feder von Seth/Bubenheimer. Das Erste verdeutlicht für die Jüngsten den Unterschied zwischen Schein und Sein, das Zweite handelt vom Alkohol-Konsum unter Teenagern, und im Dritten geht es um die manchmal recht stressige Berufswahl bei jungen Erwachsenen. Tournee-Hund Herr Lehmann, Regieassistent Jack Watson und Sekretärin Anuschka Klinkhammer gehören auch noch zum Team.

Aufführungen & Workshops

Gebucht werden können die „fliegenden Fische“ für Aufführungen sowie für Studenten- und Lehrer-Workshops.

Kontakt unter Tel: 02151 – 644377 oder Email: info@tfft.de

Informationen unter www.tfft.de

Mojo Mendiola

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Niebüll Friedrich Paulsen Schule 09/2012 - 5xW Text öffnen

Die Klaviatur der Reize

Die Klaviatur der Reize

Eine Fremdsprache außerhalb des Klassenzimmers erleben

Südtondern Nachrichten 01.10.2012

Die Klaviatur der Reize

Die Schauspieler des "Flying Fish Theatre" brachten den FPS-Schülern die englische Sprache auf ihre Weise näher.

Niebüll - Eine Fremdsprache einmal außerhalb des Klassenzimmers zu erleben statt frontal im Unterricht, ist schon etwas Besonderes. Und ein tolles Erlebnis ist es dann, wenn die Sprache auch noch locker, unterhaltsam, vergnüglich und visuell auf den Brettern einer Bühne "gespielt" wird. Mit dem Ziel den Englischunterricht an deutschen Schulen zu beleben und im Original zu demonstrieren, tingeln Monika Bubenheimer und die Engländerin Kristi-Anne Seth von ihrem Standort Krefeld aus seit 2001 mit ihrem "Flying Fish Theatre" durch die deutschen Lande sowie durch Österreich und Holland. "Wir bieten Vorstellungen und Workshops an, mit denen wir die originale englische Sprache direkt in die Ohren von Schülern und Lehrern bringen", erklärte die Engländerin, die mit ihrem Tournee-Theater am Wochenende in der Mensa der Freidrich Paulsen Schule zum zweiten Mal Station machte. An Bord ihres Kleinbusses waren die Bühnenprofis Stephen Costello (30) und Kayden Jayne (24). Das Duo erzählte die lustige Story eines pubertierenden jungen Pärchens, das sich im Waschsalon trifft. Während ihre Kleidungsstücke im Seifenschaum der Trommel rotieren, fliegen Blicke hin und her - mehr von ihr zu ihm als von ihm zu ihr mit dem Ziel, ein Gespräch in Gang zu bringen. Das sich nach und nach steigernde Wortgeplänkel mündet, nachdem man schon ein wenig angebandelt hat, in der einer Verabredung für "next tuesday", die aber auch dem Sympathie-Faktor zuzuschreiben ist, der sich während der lebhaften Wartezeit vor den Waschmaschinen entwickelt. Dem Beobachter ist nicht entgangen, dass sie ihn freilich erst aus der Reserve locken muss, indem sie die Klaviatur der Reize rauf und runter klimpert. Er sieht sich schließlich gefangen und beeindruckt - und sie sieht ihr Ziel, gemocht zu werden, erreicht. Doch beide lassen auch die Fähigkeit erkennen, ihr Verhalten so zu verändern, dass es auf der jeweils andern Seite "funkt". Nicht zu vergessen ist übrigens, dass es einerseits ein Vergnügen war, dem Pärchen zuzuschauen - und andererseits auch
ein "didaktischer" Gewinn für die Schüler und Schülerinnen der achten und zehnten Jahrgänge, die "andere Sprache" im Original zu erleben.
-Dieter Wrege-

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Interview Stadtspiegel Sebastian Schmitz

Interview Stadtspiegel Krefeld Sebastian Schmitz

Interview Stadtspiegel Krefeld Sebastian Schmitz

Interview Stadtspiegel Krefeld Sebastian Schmitz

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" Zwei Tage, vier Aufführungen & ein Workshop"

Aurich Ulricianum 03/2012 - Workshop

Zwei erfolgreiche Tage in Aurich

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Aurich Ulricianum 03/2012 - Kissing like Juliet

"Zwei Tage, vier Aufführungen & ein Workshop"

Zwei erfolgreiche Tage in Aurich

Lehrer & Schüler glücklich!

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Aurich Ulricianum 03/2012 - McVamp

"Zwei Tage, vier Aufführungen & ein Workshop"

Zwei erfolgreiche Tage in Aurich

"Lehrer & Schüler glücklich"

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Aurich Ulricianum 03/2012 - Furious Games

"Zwei Tage, vier Aufführungen & ein Workshop"

Zwei erfolgreiche Tage in Aurich

Lehrer & Schüler glücklich!

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"Workshops"

Hofheimer Zeitung Oktober 2013 Text öffnen

Hofheimer Zeitung Oktober 2013

Flying Fish Theatre zu Gast an der Main Taunus Schule

Flying Fish Theatre zu Gast an der Main Taunus Schule

Szenen aus dem Sport, Streifzüge aus der englischen Geschichte - die Schülerinnen und Schüler der bilingualen Klasse 7b erlebten Schule einmal ganz anders. Flying Fish Theatre, eine englische Theatergruppe, kam am Donnerstag, den 10.Oktober, auf Anregung von Frau Sagolla, der Klassenleiterin, zu einem Theater-Workshop ganz in englischer Sprache an die Main-Taunus-Schule. Die Schülergruppe war begeistert dabei, als es um eine Vielzahl von dynamischen Rollen- und Kreisspielen ging. Mit Bezug auf die im Unterricht behandelten Themen Sport und englische Geschichte konnten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen selbst Szenen entwerfen und kreativ gestalten. Ob Queen Victoria mit ihrer Kinderschar oder Winston Churchill mit Zigarre, ob Lady Di mit Dodi oder Queen Elizabeth I mit ihrer Armada - alle wurden spielend zum Leben erweckt.! Zum Schluss bekam jeder noch ein Zertifikat, und alle waren sich einig: So kann Schule auch sein!
Text/Foto: mts
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Sportschule Frankfurt/Oder 02/2013 - Workshops & Aufführungen Text öffnen

Märkische Oderzeitung 02/2013

Englisch lernen im Theater

Zwei Tage zu Gast an der Sportschule

Frankfurt (MOZ) „Das ist schon lustig“, sagt Ringerin Jenny Kunze. Die 14-Jährige ist eine von 30 Schülern, die an einem englischsprachigen Theaterworkshop an der Sportschule teilnehmen. Unter Anleitung der britischen Schaupieler Eloise Considine und Peter Biggs lernen die Jugendlichen nicht nur Darstellungsformen von unterschiedlichen Charakteren, sondern vor allem ihre Sprachkenntnisse in Englisch zu verbessern. „Wir wollten ursprünglich direkt ins englische Theater gehen. Aber das ist an einer Sportschule aufgrund der unterschiedlichen Trainingszeiten schwierig“, erzählt Andrea Bandiko. Die Englischlehrerin organisierte zusammen mit ihrer Kollegein Kerstin Büttner den zweitägigen Workshop. „Anfangs dachten wir, es würden sich nicht so viele beteiligen. Da haben wir uns aber geirrt“, beschreibt sie das große Interesse der Schüler. Zwei Tage lang sind die beiden Briten zu Gast. Zuerst unterrichten sie die jüngeren Klassen, dann die älteren Jahrgänge ab Klasse elf. Am Ende jedes Tages gibt es ein Theaterstück. „Für Grundschüler gestalten wir auch ein Musical mit Tanzeinlagen. Für die Oberstufen präsentieren wir abhängig von deren Sprachniveau zwei Theaterstücke mit jugendlichen Themen“, beschreibt Eloise Considine ihr Repertoire. Zusammen mit Peter Biggs gehört sie zum „Flying Fish Theatre“. Einer Initiative, die mit Schauspielern aus Großbritannien zusammenarbeitet, um sie unter anderem in Deutschland als Sprachvermittler einzusetzen. „Es ist eine andere Unterrichtsmethode, die viel positive Energien freisetzt. Die Schüler werden aus der Reserve gelockt, weil sie hierbei Englisch sprechen müssen, da die Schauspieler kein Deutsch verstehen“, fügt Andrea Bandiko an. Die Chance mit Muttersprachlern zu sprechen, empfinden auch die Schüler als Vorteil. „Da ich demnächst meine Englischprüfung absolvieren werde, ist der Theaterworkshop eine gute Gelegenheit, meine eigenen Sprachkenntnisse zu überprüfen“, sagt der 16-jährige Judoka Tom Wildner. Für Ringer Alexander Ginc sind es eher die szenischen Einlagen und das Schlüpfen in andere Rollen, die ihm Spaß machen. „Es fällt mir zudem nicht schwer, die beiden zu verstehen“, ergänzt der 14-Jährige. Auch für die beiden Schauspieler ist die Arbeit mit den jungen Lauten eine tolle Sache. „Sie sind stets offen, Neues auszuprobieren und man bekommt direkt ein Feedback“, so Peter Biggs. Für die engagierten Lehrerinnen der Sportschule ist es gerade das, was ihnen besondere Freude bereitet. „Ich bin sehr stolz auf meine Schüler, dass sie sich so auf diesen Workshop einlassen und wie gut sie alle Englisch sprechen könne“, lächelt Andrea Bandiko.

- Annika Bischof -

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"Multiple Choice"

Westdeutsche Zeitung Krefeld 08/2013 Text öffnen

Westdeutsche Zeitung Krefeld 08/2013

Lernen mit dem fliegenden Fisch

Die beiden jungen Frauen können singen, tanzen, theaterreif sprechen – Rebecca Newman und Mairi Jack sind Schauspielerinnen der neuen Generation. Engagiert sind sie an enem freien Theater in Krefeld.

„Flying Fish“ hat die große dunkelhaarige Schottin und die blonde Waliserin für eine Tounee durch Deutschland, Österreich und die Niederlande verpflichtet. Sie spielen alle ihre Stücke auf Englisch. „Wir wollen den Schülern die Sprache näherbringen und ihnen das Gefühl vermitteln: „Ich verstehe ja doch schon eine Menge“. Vergnügen an englischem Theater erzeugen, das ist das Ziel von Monika Bubenheimer und Kristi-Anne Seth, die die Company 2001 gegründet haben. Seitdem steht auch die Tournee auf dem Programm. Anfangs trat Seth allein auf. Inzwischen schreiben beide Gründerinnen die Stücke, organisieren, inszenieren und gestalten.

Alle Stücke der Theatergruppe sind selbst geschrieben.

Krisi-AnneSeht hat die beiden jungen Schauspiellerinnen für dieses Jahr ausgesucht. Gerade sind sie fertig mit den Proben für drei Stücke. Denn „Flying Fish“ bedient drei Altersgruppen. „Minie & Friends“ ist für die Jüngsten ab der siebten Klasse, „One for the Road“ für die mittlere Altersgruppe, und das dritte Stück, „Multiple Choice“ eignet sich für die Ältesten und für Berufsschulen.

Sämtliche Stücke sind selbst geschrieben: „Wir wollen aktuelle Probleme aufgreifen“, sagt Bubenheimer und nennt es „Alltagstheater“. In Minnie & Friends“ etwa wird die Frage gestellt: „Who am I“ – wer bin ich überhaupt? Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität wird an Casting-Shows und Popstars gebrochen. Mann kann gleich merken, was für eine tolle Stime Rebecca Newman hat. Sie singt Lieder von Adele, als wären sie für sie geschrieben.

Die Proben für die diesjähreige Tournee sind erfolgreich abgeschlossen. Dafür hatte Monika Bubenheimer die Tenne eines Bauernhofs in Traar gemietet. Es riecht nach Kuh, draußen kommen ständig Leute vorbei, die sich frische Milch zapfen. Drinnen in der Tenne wird gesungen und getanzt.

Rebecca hat jetzt vier Wochen täglich geprobt, Mairi kam vor zwei Wochen dazu. Für das Casting fuhr Kristi-Anne Seth eigens nach London. „Wir haben jedes Jahr etwas 150 Bewerbungen.“ Wie wählt man da aus? Es geht nicht nur um schauspielerische, tänzerische Begabung und Talent zu singen. „Sie müssen zueinander passen und auch mit uns gut auskommen“, sagen die beiden Leiterinnen.

Das gesamte Team besteht aus sieben Personen: den beiden Gründerinnen, den beiden Schauspielerinnen, Regieassistent Jack Watson, einem Fahrer für den Tourneebus und einer Mitarbeiterin im Büro. Und nicht zu vergessen: George, der Fisch, und Sicherheitschef Herr Lehmann. Letzterer ist ein sehr freundlicher Hund, der es nur nicht leiden kann, wenn alle vier Frauen zusammen laut singen.

Über allem thront aber George der Fisch. „Er ist der Chairman“, sagt Krisit-Anne Seth.

AUSBILDUNG

STUDIUM – Monika Bubenheimer und Kristi-Anne Seth studierten beide „International Theatre & Education“ an der „Hogeschool voor de Kunsten“ in Utrecht/Niederlande, einen internationalen und interdisziplinaren künstlerischen Studiengang, den beid emit englischsprachigem Diplom in Schauspiel und Regie für die internationalen Bühnen abschlossen. In Ergänzung dazu qualifizierte sich Kristi-Anne Seth im weiten Feld des Theaters mit Kindern und Monika Bubenheimer im Beriech des Bühnenbildes.

NAMENSGEBUNG – Der Name „The Flying Fish Theatre“ findet seinen Ursprung in der Comedy-Revue „The Flying Fish“ aus dem Jahre 1996. Diese Inszenierung von Kristi-Anne Seth in Zusammenarbeit mit Monika Bubenheimer zog das niederländische Publikum in Utrecht in ihren Bann. In dieser Comedy-Revue trat das Künstlerduo Bubenheimer und Seht zum ersten Mal gemeinsam vor und hinter der Bühne an und legte damit den Grundstein für die Theatergründung. www.tfft.de

-Christina Schulte-

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Schülermeinungen zu "Multiple Choice" 03/2010 BSZ Gastgewerbe Dresden Text öffnen

BSZ Gastgewerbe Dresden 24.03.2010

BSZ für Gastgewerbe „Ernst Lößnitzer“, Ehrlichstr. 1, 01067 Dresden

The Flying Fish Theatre

Am Mittwoch, den 24. März 2010 zwischen 11:15 und 12:15 Uhr besuchte unsere Klasse eine englische Theatervorstellung mit muttersprachlichen Schauspielern in der Turnhalle. Es war ein sehr gut organisiertes Projekt, vorgetragen von 2 netten Schauspielerinnen, die sehr gut und laut genug spielten, und ihr englisches Sprachniveau anpassten an die Schüler unserer Schule.

Das Bühnenbild war sehr gut ausgewählt, besonders das Bett, das Bücherregal, das Tor etc. konnten sehr schnell verändert und anders wiederverwendet werden. Eine der Schauspielerinnen hatte eine wundervolle Stimme, sang ausgezeichnet und spielte sehr gut Gitarre. Obwohl wir es nicht mochten, dass sie uns versprochen hatte, ein weiteres Lied für uns zu singen, und dieses Versprechen nicht einhielt. Wir dagegen hielten unser Versprechen und stellten zusätzliche Fragen an sie, wie abgemacht.

Nun ... wir wären sehr froh, die Beiden wiederzusehen und würden sie mit Freuden willkommen heißen. Wir danken euch sehr.

Luise, Juliane, Axel, Julius (class 11)

Multiple Choice

Viele Leute meinen, dass Theater langweilig ist – altmodische mit schweren Inhalten, total eingestaubt. Aber was, wenn diese zusätzlich auf Englisch sind? Mehr Langeweile? Wir sahen das Stück "Multiple Choice" von "The Flying Fish Theatre” am 24. März 2010. Die Vorstellung fand in unserer Turnhalle statt. Die 2 Schauspielerinnen stellten das Leben einer Jugendlichen dar, die Musik studieren will. Aber ihre Eltern und ihre Freundin haben andere Vorstellungen für ihren Werdegang: Medizin und Sport. Das war der Konflikt des Theaterstücks.
Unserer Meinung nach war die Darstellung sehr gelungen. Das Thema war sehr speziell, kreativ und witzig und die Sprache war gut zu verstehen. Besonders gefiel uns der Gesang einer der Schauspielerinnen.
Darüberhinaus war es unterhaltsam, dass die andere Schauspielerin mehrere unterschiedliche Rollen darbot. Da es sich um ein 2-Personen-Stück handelte fanden viele schnelle Wechsel statt. Nur das Ende war ein wenig zu unspektakulär, denn wir haben es zunächst nicht bemerkt.
Anschließend sei aber gesagt, dass wir diese Vorstellung sehr unterhaltsam und interessant fanden und sie jederzeit empfehlen für alle Schüler der Klassen 11/12.

Finn, Armin, Christoph (class 12)
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Schülermeinungen zu "Multiple Choice" 01/2010 Text öffnen

Berufliche Oberschule Obernburg, 29.01.2010

The Flying Fish Theatre in Obernburg

Multiple Choice – Ein Stück aufgeführt durch das „The Flying Fish Theatre“

Am 29. Januar 2010 führte das „The Flying Fish Theatre“, eingeladen durch die Fachschaft Englisch, sein neues Stück „Multiple Choice“ in der Gemeindehalle Pia Fidelis vor einem sehr aufmerksamen Publikum der Beruflichen Oberschule Obernburg vor.
Das Stück handelt von dem Mädchen Alex, das nicht weiß, was es nach dem Abitur machen soll. Ihr Umfeld, besteht aus zwei Haupteinflüssen: Ihren Eltern, die sie gerne auf eine der bekannten Universitäten schicken würden um Physik in Cambridge, Mathematik in Oxford, Geographie in Edingburgh oder Wirtschafts-wissenschaften in London zu studieren. Am allermeisten möchten sie aber, dass sie Ärztin wird. Und ihrer besten Freundin Sarah, die möchte, dass Alex das Stipendium an einer Sporthochschule annimmt. Was Alex allerdings wirklich möchte ist: Musikerin werden. Aufgrund dessen würde sie lieber eine Universität mit Fachrichtung Musik besuchen. Ihre Eltern sind gegen diese Entscheidung und versuchen sie davon zu überzeugen, die medizinische Fakultät in Cambridge zu besuchen, um die dritte Ärztin in der eigenen Praxis zu werden. Sie weiß, dass ihre Eltern ihre Entscheidung niemals akzeptieren werden und verheimlicht ihnen sogar das Stipendium für die Sporthochschule.
Da es Alex unmöglich ist eine Entscheidung über ihre Zukunft zu treffen, leidet sogar die Beziehung zu Ihrer Freundin Sarah. Selbst im Schlaf findet sie keine Ruhe und wird von Ihrer Unfähigkeit, eine Entscheidung zu treffen, verfolgt. Zum Beispiel träumt sie von einer Teilnahme an „English Greatest Superstar“. In der Szene spielt Eva verschiedene Teilnehmer der Show auf sehr lustige Weise. Dann ist Alex dran. Als sie versucht, den Song, den sie auch selbst geschrieben hat, zu singen „Here I am, this is me“, wird sie so nervös das sie nicht mehr in der Lage ist zu singen und hustet stattdessen die ganze Zeit. Sie ist total schockiert und wacht auf.
Ihre Schulnoten werden schlechter. Aufgrund dessen wird sie von Ihrer Klassenlerherin einbestellt, deren wirkliche Absicht es ist zu erfahren, was Alex’ Zukunftspläne sind. Eigentlich möchte sie Alex nur einen Rat geben, aber diese Absicht verwirrt Alex nur noch mehr. Als sie Alex für kurze Zeit alleine lässt hat diese einen Alptraum. Während einer Hockey-Stunde verletzt sie sich. Die Ärztin glaubt sie habe sich den Knöchel gebrochen. Während sie Alex untersucht, und es dabei genießt, dem Publikum Erklärungen über Beinverletzungen zu geben, ignoriert sie Alex’ Schmerzen vollständig. Nachdem sie wieder zurück in ihrem richtigen Leben ist, hört Alex permanent Stimmen in ihrem Kopf, die sie drängen, endlich eine Entscheidung zu treffen. In ihrer Verzweiflung schreibt Alex einen neuen Song.

Am Ende findet sie sich an einer Musikhochschule wieder. Ihre Eltern haben Ihren Wünschen, im Anschluß an ein Gespräch, nachgegeben. Sie tritt dem Hockey Club der Universität bei und alle in ihrer Umgebung sind mit ihrer Entscheidung zufrieden. Ihr letzter Satz: „Ende gut, alles gut!“ wird zum Kern des Stückes und möchte junge Leute ermutigen, ihren Entscheidungen zu vertrauen.

Die zwei Schauspielerinnen waren Eva Lea und Stephanie McKervill. Sie sprachen gutes, verständliches Englisch und spielten gut und authentisch. Wir glauben, dass der Inhalt des Stückes besonders für junge Leute in unserem Alter sehr interessant ist, da wir uns in ähnlicher Situation befinden. Wir müssen ebenfalls zu einer Entscheidung kommen, was wir nach der Schule machen wollen und was entsprechend unser ganzes Leben beeinflussen wird. Das Bühnenbild war nicht übertrieben aber stets angemessen und authentisch. Die Schauspielerinnen benutzten ihre Requisiten sehr vielseitig, z.B. benutzten sie ein Bett als Sofa, als Bett, als Bühne, als Hockey-Tor und es konnte leicht in ein Regal verwandelt werden.

Das Ende kam ziemlich plötzlich, so dass wir ein wenig überrascht waren, denn wie Alex letztendlich ihre Entscheidung getroffen hat und ihre Eltern überzeugt hat wurde in dem Stück nicht gezeigt.

Im Anschluss an die Vorstellung hatten wir die Möglichkeit mit den Schauspielerinnen zu sprechen. Eva, die Hauptdarstellerin, gab uns sogar eine Kostprobe ihrer Stimme mit einem Lied aus „Titanic“. Außerdem verrieten sie uns, dass sie bayrische Weißwürste gegessen haben und sie richtig lecker fanden. Stephanie verriet uns den einzigen deutschen Satz, an den sie sich aus ihrem Deutschunterricht erinnern konnte: „Ich bin sehr umweltbewusst.“ Während dieses Gesprächs lernten wir einiges über ihre Persönlichkeiten, ihre Laufbahnen, und konnten unsere eigenen sprachlichen Fähigkeiten in einer realen Lebenssituation testen.

Melisse Selek und Jonathan Hohm
Freies Wort Sonneberg 11/2009 Text öffnen

Freies Wort Sonneberg, 27.11.2009

Viel Theater um die richtige Studienwahl

Projekt/ Multiple Choice an der SBBS

Von Cora Pröschold Sonneberg – Dieser Tage wurde in der Turnhalle der SBBS das Theaterstück „Multiple Choice“ aufgeführt.
Das Publikum waren die Schüler des Berufsgymnasiums und der Fachschule. Das englischsprachige Schauspiel erzählt die Geschichte von Alex Mitchell, die kurz vor dem Abitur steht und nun eine wichtige Entscheidung treffen muss: die Wahl ihres Studeingangs. Dabei wird sie von den Eltern, der besten Freundin und dem Klassenlehrer beeinflusst.

Mit Humor und einer realistischen Geschichte verstanden es Stephanie McKervill (22) aus Belfast und Eva Lea (23) aus London, ihr junges Publikum zu begeistern. Im Anschluss konnte man den Schauspielerinnen des „The Flying Fish Theatre“ Fragen stellen und auf Nachfragen sang Eva Lea noch einmal den „Titanic Song“, „My heart will go on“ von Celin Dion. Die Schülerschaft interessierte sich für die Hobbies und Träume der jungen Frauen ebenso wie für die Probleme zwischen Katholiken und Protestanten in Irland.
„Die Schüler waren wunderbar – ein tolles Publikum. Wir sind sehr gerne hier in Deutschland“, sagen Eva und Stephanie zu „Freies Wort“.
Das „The Flying Fish Theatre“ tourt noch bis Ende Juli durch Deutschland.
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"One for the Road"

Stuttgarter Zeitung Oktober 2013 Text öffnen

Stuttgarter Zeitung Oktober 2013

Realschule Renningen

Sie waren betrunken und mussten sterben

Sie waren betrunken – und mussten sterben

Renningen – Es ist mitten in der Nacht, an einer Zugstrecke irgendwo in England. Vier Jugendliche liegen auf den Gleisen, warten darauf, dass ein Zug heran rast. Es ist eine Mutprobe: wer zuletzt wegspringt, wenn der Zug kommt, der hat gewonnen. Doch dann kommt alles anders. Die vier Jungs sind betrunken, ihre Reaktionsfähigkeit ist eingeschränkt. Der Zugfahrer kann nicht mehr bremsen, überrollt sie. Alle vier sterben bei dem Unfall. Zurück bleiben ihre Freundinnen Lisa & Lucy, die fortan von Albträumen und Vorwürfen geplagt werden. „Wenn wir das nur alles ungeschehen machen könnten“, sagen sie. Denn sie gaben von der Mutprobe gewusst. Und auch sie waren an diesem Abend betrunken.

„One for the Road“ (ein Absacker) heißt das Theaterstück, in dem es um den Alkoholkonsum von Jugendlichen geht und darum welche Folgen die Trinkerei haben kann. Es dient der Suchtprävention und zeigt, wie leicht junge Leute an Alkohol herankommen und wie selbstverständlich es für einige geworden ist, dass sie sich regelmäßig betrinken. Ausgedacht haben sich die realistische und zugleich auch schockierende Geschichte die Macher des „Flying Fish Theatre“ aus Krefeld. Mit diesem und anderen englischen Stücken sind sie in ganz Deutschland unterwegs und bringen Schülern verschiedener Altersgruppen englisches Theater näher.

Gespielt werden Lisa und Lucy von den beiden britischen Schauspielerinnen Rebecca Newman und Mairi Jack. Eine halbe Stunde lang erzählen sie den 180 Realschülern in der Aula im Renninger Schulzentrum, wie aus einem Abend in einer Diskothek, der harmlos beginnt, ein Albtraum wird. Das Besondere: das Stück wird auf Englisch gespielt. Das Bühnenbild besteht nur aus einer Wand, ein paar großen Holzklötzen, einer Leiter und vielen Flaschen.

Lucy und Lisa sind 15 Jahre alt und beste Freundinnen. Lucy hat schon Erfahrung mit Alkohol, er gehört zu ihrem Alltag. Denn Lucys Eltern trinken jeden Abend; im Wohnzimmer haben sie eine gut gefüllte Bar, die niemals abgeschlossen ist. „Ein Smirnoff auf Eis ist das, was du nach einem harten Tag brauchst“, erklärt Lucy, als sei es das normalste der Welt. Sie trinkt schon lange, ihre Eltern interessieren sich nicht für sie oder für das, was sie macht. Sie ist überzeugt: Ohne Alkohol macht das Leben nur halb so viel Spaß.

Lisa hingegen kann das gar nicht verstehen. Sie versucht, ihrer Freundin zu erklären, warum Alkohol schädlich sein kann. „Wenn du zu viel trinkst, ruinierst du die Bikinifigur und bekommst einen fetten Hintern“, sagt sie. Doch Lucy ist das egal. Stattdessen überredet sie Lisa aufs Neue, an der Bar in der Disco neuen Alkohol zu kaufen. Immer wieder versucht Lisa, Lucy vom Trinken abzuhalten. „Wie kannst du das Zeug nur trinken? Es schmeckt widerlich“, schimpft sie. „Und wie willst du jemals einen Jungen kennen lernen, wenn du so gestochen redest wie ein Buch?“, entgegnet Lucy. Mit Alkohol geht doch alles leichter. Im Laufe des Abends werden die Mädchen immer betrunkener, tanzen wild, singen laut und haben viel Spaß. Doch der Spaß spielt sich nur in ihren Köpfen ab. Dass sie zunehmend abstoßender auf andere wirken, nehmen sie gar nicht wahr, ihr Köpfe sind so vom Alkohol benebelt. Schließlich wollen sie sich mit den Jungs treffen. Darunter ist auch Jack, in den Lucy heimlich verknallt ist. Sie will es ihm sagen, weiß aber nicht wie. Und trinkt sich Mut an. Irgendwann torkeln die beiden Mädchen aus der Disco. Lucy reißt die Arme hoch: „Wir sind Superhelden und nichts und niemand kann uns was“, brüllt sie in die Nacht. Lisa robbt über den Boden und kichert vor sich hin. Sie ist total betrunken und zeiht trotzdem los, neuen Alkohol zu besorgen. Übers Handy erfahren sie, dass die Jungs inzwischen bei den Bahngleisen sind, um ihre Mutprobe zu machen. Die Mädchen stolpern hin, wollen dabei sein. Doch sie kommen nicht so recht voran, der Alkohol betäubt ihre Körper.

Plötzlich hallt das laute Horn eines Zuges durch die Nacht. Der Zugfahrer versucht zu bremsen, aber er schafft es nicht. Er überfährt die vier Jungs. „Plötzlich war überall Blut, wir konnten nicht tun“, erzählt Lucy. Von jetzt auf gleich ist alles anders. Ihre Freunde sind tot, weil’s si sich im Alkoholrausch nicht mehr kontrollieren und rechtzeitig reagieren konnten. Der Zugfahrer hat Albträume, Jacks Schwester hat ihren großen Bruder verloren.

Mit dieser Geschichte zeigen Rebecca Newman und Mairi Jack vom „Flying Fish Theatre“ den Renninger Schülern, was Alkohol alles anreichten kann. „Wir wollen damit eine Botschaft rüberbringen“, erklärt Mairi Jack aus Schottland. „Die Jugendlichen müssen wissen, was passieren kann.“ Das findet auch Silke Fohler. Sie ist Englischlehrerin an der Realschule. „Alkohol ist ein aktuelles Thema, darüber muss man mit den Jugendlichen sprechen“, erklärt sie. Ihr hat „One for the Road” gut gefallen. Das Stück kläre die Schüler auf. „Aber ganz ohne mahnenden Zeigefinger“, sagt Silke Fohler. Vielmehr rege es die Schüler zum Nachdenken an. „Und sie lernen noch etwas Englisch.“

Auch den Achtklässlerinnen Paula, Frederike, Olivia, Maja, Hannah, Fabienne und Ann-Kathrin hat das Theater gefallen. „Es ist gut, dass am Ende etwas Schlimmes passiert, das schreckt ab“, sagt Paula. Außerdem haben die Schauspielerinnen das Thema verständlich rüber gebracht und sich gut in die Rollen reinversetzt, findet Fabienne. Auch wenn sie erst 13 oder 14 Jahre alt sind, Alkohol ist auch bei ihnen ein Thema. „Wir reden zu Hause schon darüber, was da passieren kann“, erzählt Maja.

Elisa Wedekind

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Westdeutsche Zeitung Krefeld 08/2013 Text öffnen

Westdeutsche Zeitung Krefeld 08/2013

Lernen mit dem fliegenden Fisch

Die beiden jungen Frauen können singen, tanzen, theaterreif sprechen – Rebecca Newman und Mairi Jack sind Schauspielerinnen der neuen Generation. Engagiert sind sie an enem freien Theater in Krefeld.

„Flying Fish“ hat die große dunkelhaarige Schottin und die blonde Waliserin für eine Tounee durch Deutschland, Österreich und die Niederlande verpflichtet. Sie spielen alle ihre Stücke auf Englisch. „Wir wollen den Schülern die Sprache näherbringen und ihnen das Gefühl vermitteln: „Ich verstehe ja doch schon eine Menge“. Vergnügen an englischem Theater erzeugen, das ist das Ziel von Monika Bubenheimer und Kristi-Anne Seth, die die Company 2001 gegründet haben. Seitdem steht auch die Tournee auf dem Programm. Anfangs trat Seth allein auf. Inzwischen schreiben beide Gründerinnen die Stücke, organisieren, inszenieren und gestalten.

Alle Stücke der Theatergruppe sind selbst geschrieben.

Krisi-AnneSeht hat die beiden jungen Schauspiellerinnen für dieses Jahr ausgesucht. Gerade sind sie fertig mit den Proben für drei Stücke. Denn „Flying Fish“ bedient drei Altersgruppen. „Minie & Friends“ ist für die Jüngsten ab der siebten Klasse, „One for the Road“ für die mittlere Altersgruppe, und das dritte Stück, „Multiple Choice“ eignet sich für die Ältesten und für Berufsschulen.

Sämtliche Stücke sind selbst geschrieben: „Wir wollen aktuelle Probleme aufgreifen“, sagt Bubenheimer und nennt es „Alltagstheater“. In Minnie & Friends“ etwa wird die Frage gestellt: „Who am I“ – wer bin ich überhaupt? Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität wird an Casting-Shows und Popstars gebrochen. Mann kann gleich merken, was für eine tolle Stime Rebecca Newman hat. Sie singt Lieder von Adele, als wären sie für sie geschrieben.

Die Proben für die diesjähreige Tournee sind erfolgreich abgeschlossen. Dafür hatte Monika Bubenheimer die Tenne eines Bauernhofs in Traar gemietet. Es riecht nach Kuh, draußen kommen ständig Leute vorbei, die sich frische Milch zapfen. Drinnen in der Tenne wird gesungen und getanzt.

Rebecca hat jetzt vier Wochen täglich geprobt, Mairi kam vor zwei Wochen dazu. Für das Casting fuhr Kristi-Anne Seth eigens nach London. „Wir haben jedes Jahr etwas 150 Bewerbungen.“ Wie wählt man da aus? Es geht nicht nur um schauspielerische, tänzerische Begabung und Talent zu singen. „Sie müssen zueinander passen und auch mit uns gut auskommen“, sagen die beiden Leiterinnen.

Das gesamte Team besteht aus sieben Personen: den beiden Gründerinnen, den beiden Schauspielerinnen, Regieassistent Jack Watson, einem Fahrer für den Tourneebus und einer Mitarbeiterin im Büro. Und nicht zu vergessen: George, der Fisch, und Sicherheitschef Herr Lehmann. Letzterer ist ein sehr freundlicher Hund, der es nur nicht leiden kann, wenn alle vier Frauen zusammen laut singen.

Über allem thront aber George der Fisch. „Er ist der Chairman“, sagt Krisit-Anne Seth.

AUSBILDUNG

STUDIUM – Monika Bubenheimer und Kristi-Anne Seth studierten beide „International Theatre & Education“ an der „Hogeschool voor de Kunsten“ in Utrecht/Niederlande, einen internationalen und interdisziplinaren künstlerischen Studiengang, den beid emit englischsprachigem Diplom in Schauspiel und Regie für die internationalen Bühnen abschlossen. In Ergänzung dazu qualifizierte sich Kristi-Anne Seth im weiten Feld des Theaters mit Kindern und Monika Bubenheimer im Beriech des Bühnenbildes.

NAMENSGEBUNG – Der Name „The Flying Fish Theatre“ findet seinen Ursprung in der Comedy-Revue „The Flying Fish“ aus dem Jahre 1996. Diese Inszenierung von Kristi-Anne Seth in Zusammenarbeit mit Monika Bubenheimer zog das niederländische Publikum in Utrecht in ihren Bann. In dieser Comedy-Revue trat das Künstlerduo Bubenheimer und Seht zum ersten Mal gemeinsam vor und hinter der Bühne an und legte damit den Grundstein für die Theatergründung. www.tfft.de

-Christina Schulte-

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Badisches Tageblatt 04/2010 Text öffnen

Zum Trinken verführt

Theaterstück zur Suchtprävention

Theaterstück in der Schwarzacher Festhalle

Rheinmünster (red) – Die Klassen 8 und 9 der Realschule Rheinmünster besuchten in der Schwarzacher Festhalle ein Theaterstück zum Thema Alkoholmissbrauch. Die kleine Theatergruppe „The Flying Fish Theatre“, bestehend aus der Irin Stephanie McKervill und der Britin Eva Lea, inszenierten vor rund 180 Schülern ein zugleich einfühlsames wie schockierendes Stück.

Wie die Namen der beiden Darstellerinnen – Lisa & Lucy – bereits vermuten ließen, fiel kein deutscher Satz auf der Bühne, gesprochen wurde Englisch. Doch selbst mit lückenhaften Sprachkenntnissen konnten die Zuschauer die Handlung verstehen. Die enge Freundschaft zweier Mädchen führt dazu, dass die zunächst gegen Alkohol eingestellte Lisa von Freundin Lucy durch Hänseleien, Angebereien und Verharmlosung zum exzessiven Alkoholkonsum verführt wird. Die anfängliche Euphorie der Mädchen weicht einsetzenden Ausfallerscheinungen und dem Verlust der Selbstkontrolle.

Schockierend endet das auf bereits zahlreichen Bühnen in Deutschland aufgeführte Zwei-Personen-Stück. Zur Clique gehören 4 Jungen, die betrunken eine Mutprobe ablegen. Keiner von ihnen überlebt, ihr Tod stürzt die Mädchen in Alpträume.

Bei den Realschülern scheint diese Suchtprävention gut angekommen zu sein. Am Ende der vom Förderkreis der Schule finanzierten Aufführung drückten viele ihre Betroffenheit aus.
„Mir kann das auf keinen Fall passieren“, sagte die Schülerin Jana, „denn Alkohol finde ich voll eklig“. Auf der Bühne treibt Lucy ihre Freundin Lisa zum Alkoholmissbrauch (Foto: pr)
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Schülermeinungen zu "One for the Road" 11/2009 Text öffnen

Thomas Morus Gymnasium Daun 04.11.2009

"One for the Road" - Englisches Theater am TMG

“Oh nee, nicht schon wieder `ne Moral -Vorstellung über Alkohol...”

So dachten wahrscheinlich viele in den Klassenstufen acht bis zehn, als sie hörten, dass am 04.11.2009 das “Flying Fish Theatre” kommen wird, um das Stück “One for the road or Cowards Reloaded” vorzuführen.
Zum Glück stellte sich heraus, dass diese Erwartungen völlig unbegründet waren. Das "Flying Fish Theatre", das für ‚One for the Road’ nur aus zwei Personen besteht, spielte ausschließlich auf  Englisch und brachte das Thema sehr gut rüber .
Es geht in diesem Stück darum, dass  zwei Jugendliche selbst erleben, wie gefährlich Alkohol sein kann und welche schrecklichen Folgen dieser mit sich bringt. Anfangs lehnt eine der beiden, Lisa, Alkohol ab, da sie auch ohne die sogenannten “Alcopops" Spaß haben kann. Ihre Freundin Lucy hingegen sieht das anders, denn Alkohol gehört für sie schon zum Alltag.

Im Laufe des Stückes wird erzählt, dass Lucy mit Alkohol aufgewachsen ist und glaubt, ohne diesen keinen Spaß haben zu können. Sie versteht die Einstellung ihrer Freundin nicht und versucht immer wieder, diese zum Trinken zu animieren, was ihr mit der  Frage “How do you want to get a boyfriend, if you never drink alcohol?” schließlich gelingt.
Die beiden gehen zum Bahnhof, um sich mit einigen Freunden zu treffen und um sich zu betrinken. Als ein Zug vorbei fährt, hören sie einen Schrei. Die beiden rennen in die Richtung, aus der er kam und erleiden einen Schock: ihre Freunde spielten “Dare”, ein Spiel um Leben und Tod. Sie stellten sich auf die Gleise und versuchten, im letzten Moment abzuspringen, bevor der Zug kam. Durch ihren Alkoholpegel ging das mit dem Zur- Seite - Springen jedoch daneben. Drei der Jungen wurden vom Zug erfasst. Sie sterben noch am Unfallort. Die beiden Freundinnen und der Zugführer werden ins Krankenhaus eingeliefert.
Nach der Vorstellung konnten wir noch einige Fragen an die Schauspielerinnen stellen. Lisa und Lucy entpuppten sich als Eva und Stephanie, die beide drei Jahre Drama studiert haben und aus London bzw. Belfast kommen. Seit zwei Monaten führen sie das Stück zusammen auf und werden noch bis nächsten Juli in deutschen Schulen auftreten.

Trotz der relativ vorausschaubaren Story denken wir, dass es eine gelungene Vorstellung war, weil die Schauspielerinnen einen grandiosen Auftritt hinlegten. Wir bedanken uns bei den beiden und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.

Andrea Schomers 9a
 

"Minnie & Friends"

Westdeutsche Zeitung Krefeld 08/2013 Text öffnen

Westdeutsche Zeitung Krefeld 08/2013

Lernen mit dem fliegenden Fisch

Die beiden jungen Frauen können singen, tanzen, theaterreif sprechen – Rebecca Newman und Mairi Jack sind Schauspielerinnen der neuen Generation. Engagiert sind sie an enem freien Theater in Krefeld.

„Flying Fish“ hat die große dunkelhaarige Schottin und die blonde Waliserin für eine Tounee durch Deutschland, Österreich und die Niederlande verpflichtet. Sie spielen alle ihre Stücke auf Englisch. „Wir wollen den Schülern die Sprache näherbringen und ihnen das Gefühl vermitteln: „Ich verstehe ja doch schon eine Menge“. Vergnügen an englischem Theater erzeugen, das ist das Ziel von Monika Bubenheimer und Kristi-Anne Seth, die die Company 2001 gegründet haben. Seitdem steht auch die Tournee auf dem Programm. Anfangs trat Seth allein auf. Inzwischen schreiben beide Gründerinnen die Stücke, organisieren, inszenieren und gestalten.

Alle Stücke der Theatergruppe sind selbst geschrieben.

Krisi-AnneSeht hat die beiden jungen Schauspiellerinnen für dieses Jahr ausgesucht. Gerade sind sie fertig mit den Proben für drei Stücke. Denn „Flying Fish“ bedient drei Altersgruppen. „Minie & Friends“ ist für die Jüngsten ab der siebten Klasse, „One for the Road“ für die mittlere Altersgruppe, und das dritte Stück, „Multiple Choice“ eignet sich für die Ältesten und für Berufsschulen.

Sämtliche Stücke sind selbst geschrieben: „Wir wollen aktuelle Probleme aufgreifen“, sagt Bubenheimer und nennt es „Alltagstheater“. In Minnie & Friends“ etwa wird die Frage gestellt: „Who am I“ – wer bin ich überhaupt? Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität wird an Casting-Shows und Popstars gebrochen. Mann kann gleich merken, was für eine tolle Stime Rebecca Newman hat. Sie singt Lieder von Adele, als wären sie für sie geschrieben.

Die Proben für die diesjähreige Tournee sind erfolgreich abgeschlossen. Dafür hatte Monika Bubenheimer die Tenne eines Bauernhofs in Traar gemietet. Es riecht nach Kuh, draußen kommen ständig Leute vorbei, die sich frische Milch zapfen. Drinnen in der Tenne wird gesungen und getanzt.

Rebecca hat jetzt vier Wochen täglich geprobt, Mairi kam vor zwei Wochen dazu. Für das Casting fuhr Kristi-Anne Seth eigens nach London. „Wir haben jedes Jahr etwas 150 Bewerbungen.“ Wie wählt man da aus? Es geht nicht nur um schauspielerische, tänzerische Begabung und Talent zu singen. „Sie müssen zueinander passen und auch mit uns gut auskommen“, sagen die beiden Leiterinnen.

Das gesamte Team besteht aus sieben Personen: den beiden Gründerinnen, den beiden Schauspielerinnen, Regieassistent Jack Watson, einem Fahrer für den Tourneebus und einer Mitarbeiterin im Büro. Und nicht zu vergessen: George, der Fisch, und Sicherheitschef Herr Lehmann. Letzterer ist ein sehr freundlicher Hund, der es nur nicht leiden kann, wenn alle vier Frauen zusammen laut singen.

Über allem thront aber George der Fisch. „Er ist der Chairman“, sagt Krisit-Anne Seth.

AUSBILDUNG

STUDIUM – Monika Bubenheimer und Kristi-Anne Seth studierten beide „International Theatre & Education“ an der „Hogeschool voor de Kunsten“ in Utrecht/Niederlande, einen internationalen und interdisziplinaren künstlerischen Studiengang, den beid emit englischsprachigem Diplom in Schauspiel und Regie für die internationalen Bühnen abschlossen. In Ergänzung dazu qualifizierte sich Kristi-Anne Seth im weiten Feld des Theaters mit Kindern und Monika Bubenheimer im Beriech des Bühnenbildes.

NAMENSGEBUNG – Der Name „The Flying Fish Theatre“ findet seinen Ursprung in der Comedy-Revue „The Flying Fish“ aus dem Jahre 1996. Diese Inszenierung von Kristi-Anne Seth in Zusammenarbeit mit Monika Bubenheimer zog das niederländische Publikum in Utrecht in ihren Bann. In dieser Comedy-Revue trat das Künstlerduo Bubenheimer und Seht zum ersten Mal gemeinsam vor und hinter der Bühne an und legte damit den Grundstein für die Theatergründung. www.tfft.de

-Christina Schulte-

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Rüsselsheim Main Spitze 09/2013 Text öffnen

Rüsselsheim Main Spitze 09/2013

„The Flying Fish Theatre“ begeistert Rüsselsheimer Planckschüler für Englisch und für die Bühne

„The Flying Fish Theatre“ begeistert Rüsselsheimer Planckschüler für Englisch und für die Bühne

Großartige Unterhaltung wurde den Sechstklässlern der Max-Planck-Schule am Freitagvormittag vom „The Flying Fish Theatre“ geboten. Enthusiastisch und schrill präsentierten die zwei Darstellerinnen des englischen Theaters den rund 160 anwesenden Schülern ihr Stück „Minnie and Friends“, das sich mit der Suche nach der eigenen Identität und der Selbstakzeptanz beschäftigt. Diese für die Unterklässler aktuellen Themen wurden mithilfe des Musicals, mit Liedern, einem Castingshow- und einem Tanzteil auf unterhaltsame Weise behandelt.

Selbstfindung

Im Zentrum des abwechslungsreichen Stückes stand der Charakter Minnie, die eine Hexe ist und versucht cool zu sein, um von allen gemocht zu werden. Ihre Freundin möchte Sängerin werden, weiß aber noch nicht ganz genau, wie sie mit dem Talent, das sie besitzt, erfolgreich werden kann.

Auf diesem Weg zur Selbstfindung der beiden Mädchen wird zwischendurch immer wieder das junge Publikum miteinbezogen. Mal werden Fragen, wie „Gefällt dir mein T-Shirt?“ oder „Welches Lied soll ich singen?“ gestellt und mal wird zusammen mit einzelnen Freiwilligen auf der Bühne zu dem Lied „Gangnam Style“ getanzt. Besonders diese musikalischen und tänzerischen Elemente riefen bei den Unterstufenschülern Begeisterung hervor und sorgten schon mal dafür, dass einige wild von den Stühlen aufsprangen und in Richtung Bühne rannten. Bei der Frage- und Antwortzeit durften die Schüler den Schauspielern zum Abschluss Fragen stellen und hatten so die Möglichkeit, mit einem Muttersprachler zu sprechen.

Das englische Theater verbreitete großen Spaß und motivierte die jungen Menschen, Englisch zu sprechen. Genau das ist laut Englischlehrer Lukas Steffens wichtig. Er habe „The Flying Fish Theatre“ vor allem deshalb an die Schule bestellt, damit die Sechstklässler abseits des normalen Unterrichts merken, dass man die englische Sprache im Alltag als Kommunikationsmittel einsetzen kann.

Nicht jedes Wort wichtig

Außerdem will der Lehrer seinen Schülern zeigen, dass man, um eine Sprache zu verstehen, nicht wissen muss, was jedes Wort in der Muttersprache heißt, sondern auch anhand der Gestik und Mimik ablesen kann, worum es gerade geht.

Das Theater reist quer durch Deutschland und hat Stücke für Unter-, Mittel- und Oberstufe im Repertoire. Seit 2001 besucht das Schauspielhaus Schulen, immer mit dem Ziel vor Augen, jungen Leuten das Theater und die englische Sprache näher zu bringen.

Lena Onderka
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Max Planck Gymnasium Rüsselsheim 09/2013 Text öffnen

Max Planck Gymnasium Rüsselsheim 09/2013

Max Planck Gymnasium Rüsselsheim 09/2013

Max Planck Gymnasium Rüsselsheim 09/2013

"You are who you are" schallte es am vergangenen Freitag (27.09.2013) durch die Aula der MPS, als etwa 150 Schüler der 6. Jahrgangsstufe begeistert das Musical "Minnie & Friends" verfolgten. Egal, ob beim Tanzen zu Psys "Gangnam Style" oder dem Mitschwingen zu Rihannas "Diamonds" - die beiden Schauspielerinnen des Flying Fish Theatres, Rebecca Newman und Mairi Jack, verstanden es hervorragend, mit den Schülerinnen und Schülern auf der gleichen Wellenlänge zu schwimmen. In einfachem Englisch und mit viel Kreativität wurden die 11- und 12jährigen von den beiden Muttersprachlern mit auf die Reise genommen - der Weg führte über eine Casting Show zur Erkenntnis, dass sie dann am besten und überzeugendsten sind, wenn sie sie selbst sind:  "I am what I am, an who I am needs no excuses."
Auch nach dem eigentlichen Stück beantworteten die beiden 22jährigen Darsteller, die erst seit kurzem in Deutschland sind, mit viel Geduld die vielen Fragen der Schüler. Die Menge an Fragen zeigte einmal mehr, wie sehr die Schüler das Musical genossen haben. Sie waren regelrecht begeistert:

"I liked this musical because it was very funny and interesting and the actors were very nice." (Adiana, 12)
" I liked it because it was funny and easy to understand." (Susanne, 11)
"It was funny because they danced Gangnam Style." (Daag,11)
"It was fun and Myrtle had a very nice voice." (Ilayda,11)
"I liked it because it was in English and not in German." (Fabian,12)

Der Besuch der Theatergruppe aus Krefeld war also ein voller Erfolg. Und so mancher Schüler hoffte wahrscheinlich, was einer der Schüler aussprach: "Will you come again next year?" Vielleicht gibt es dann ja ein Wiedersehen mit Minnie und ihren Freunden. Die Schüler würden sich sicherlich darüber freuen.

Lukas Steffens - Fachlehrerkraft



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"5xW"

Extra-Blatt Siegburg 06/2013 Text öffnen

Extra-Blatt Siegburg 06/2013

Learning English auf Kalkuhl

Mitreißende Theaterstücke vermitteln Fremdsprache

Beuel (we). Eloise Considine aus London und Peter Biggs aus Ipswich. 2 Engländer in Oberkassel, die vor zwei Gruppen mit jeweils 100 Schülern des Ernst-Kalkuhl-Gymnasiums in deren neuer Turnhalle englischsprachige Theaterstücke aufführten. Die beiden Profi-Schauspieler und native speaker, die von einer Krefelder Agentur an deutsche Schulen vermittelt werden und sich dafür regelmäßigen Castings unterziehen müssen, gaben zwei Stücke zum Besten. Zunächst kam Captain Jack auf die Bühne, ein eher lustiges Werk, adressatengemäß für jüngere Kinder. Sodann ging es um Beziehungskonflikte für ein etwas älteres Publikum: Mann und Frau begegnen sich im Waschsalon. Beide sind charakterlich grundverschieden. Der Mann gibt sich besonder cool, die Frau erscheint kapriziös. Daraus ergeben sich zwischen beiden Geschlechtern klischeehafte Konflikte, die am Ende aber doch zum ersehnten Happy End führen. Die beiden Schauspieler waren nach Meinung des erwartungsfrohen Publikums klasse. Sie vermittelten mittels sauberer Akzentuierung und überzeugenden mimischen Könnens auch den etwas schwächeren Englisch-Adepten der Schule den Inhalt der Stücke. Anschließend stellten sie sich den Fragen der Jugendlichen. „Wir machen hier sowas wie „Kevin alone in New York“, sagt eine begleitende Englisch-Lehrerin. „Weil die beiden Schaupieler ausschließlich Englisch sprechen, bleibt unseren Schülern nichts anderes übrig, als dasselbe zu tun. Und dadurch lernen sie die Idiome. Heute bedeutet Sprache lernen, eben nicht nur die Vokabeln auswändig zu können, sondern viel eher anwendungsorientiert so zu sprechen, wie es Briten tun. „Und Regina Noll, ebenfalls Englisch-Lehrerin am Ernst-Kalkuhl-Gymnasium, meint, dass besonders das Interaktive an den Theatermimen gut sei.“ „Die beiden Schauspieler sprechen vertiefend nach dem Stück mit den Schülern. Und wir bereiten das Stück vor und nach. So ergibt sich ein guter Lerneffekt.“ Die Schüler waren wirklich angetan von dieser Art des Unterrichts. Es herrschte zunächst eine neugierige, dann eine fröhlich-entspannte Atmosphäre. Was die Schüler im Gespräch nach dem Stück von den Profis wissen wollten? Hier eine Zusammenfassung: Eloise hat ihre Ausbildung zur Schauspielerin in London genossen. Sie ist bereits in Covent Garden aufgetreten. Peter dagegen ist in Amerika ausgebildet. Beide freuen sich, immer neue Menschen kennenzulernen. Sie genießen es, international von Stadt zu Stadt zu reisen und finden Deutschland und Oberkassel „great“. Und die Stücke; Die hießen „Captain Jack“ – nein, nicht Jack Sparrow – und „Five times W“. Und beide englischen Schauspieler, so das einhellige Urteil der Schüler, die Englisch mit Spaß sonst nicht so oft genießen, dürfen gern wiederkommen.
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Grevenbroich Erasmus-Gymnasium 11/2012 - 5xW Text öffnen

Grevenbroicher Zeitung 11/2012

Briten mit Theaterprogramm im Erasmus-Gymnasium

Für die Schüler ist es sehr fördernd

Briten mit Theaterprogramm im Erasmus Gymnasium

Grevenbroich – Für mehr als 400 Schüler der Jahrgangsstufen Fünf bis Acht des Erasmus-Gymnasiums führten britische Schaupieler gestern in der Aula der Schule zwei einstündige Theaterstücke auf. Die Schaupieler aus Manchester und London sind für ein Jahr in ganz Europa unterwegs, um Schülern die englische Sprache an möglichst alltäglichen Beispielsituationen spielend und lustig näherzubringen. Neben den Erasmus-Schülern ist auch Englischlehrer Eduard Heupel vom britischen Theater in der Aula „seiner“ Schule begeistert: „Für die Schüler ist es sehr fördernd, weil sie erstmals Kontakt mit Akteuren haben, die muttersprachlich Englisch sprechen“, sagt er. Nach der Aufführung haben die Schüler sogar die Möglichkeit, den Schauspielern Fragen zu stellen. Das Theater stehe in einem echten, nicht-pädagogischen Kontext und vermittele den Schülern auf spielerische Art die englische Sprache und die Kultur. In der Aufführung „5xW“ geht es beispielsweise um die Präsentation verschiedener Klischees zwischen Männern und Frauen, die in einem Waschsalon Wäsche waschen und sich über die Unterschiede zwischen den Geschlechtern streiten. Oft haben die Akteure dabei die Lacher des jungen Publikums auf ihrer Seite, denn die Kulisse wirkt alltäglich und umso realistischer. „Viele haben nach dem Stück den Mut, mit den Schauspielern zu sprechen“, sagt Lehrer Heupel stolz, der das Theater auch in sein Unterrichtsgeschehen als wertvollen Beitrag mit einfließen lassen will.

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Essen Maria Wächtler Gymnasium 10/2012 - 5xW Text öffnen

5 x W

Flying Fish Theater fragt wieso, weshalb, warum

5 x W

Am 31.10.2012 wurde unsere Jahrgangsstufe eingeladen, sich in der Aula das Flying Fish Theatre anzusehen. Es kamen ein junger Mann und eine junge Frau aus England zu uns an das Maria Wächtler Gymnasium, um uns das Theaterstück „5 x W“ zu präsentieren. In dem Stück, das in englischer Sprache gespielt wurde, ging es um zwei Teenager, die sich in einem Waschsalon kennen lernen. Das Mädchen versucht von Anfang an, dem Jungen zu imponieren; doch als sie merkt, dass der Junge keinerlei Interesse an ihr zeigt und ihre Spielchen ignoriert, versucht sie das Interesse des Jungen durch kleine Gemeinheiten zu wecken. Auch lehnt er eine Freundschaftsanfrage auf Facebook ab, da er der Meinung ist, dass die beiden keine Freunde sind. Das Mädchen und der Junge versuchen eine ganze Weile, sich durch Verführungen und Sprüche gegenseitig aufzuziehen. So kommen sie langsam in ein Gespräch, in dem sie jedoch immer probieren, den anderen zu übertrumpfen. am Ende verstehen sich die beiden Teenager gut und sind seitdem befreundet – jetzt auch auf Facebook. Insgesamt war es ein schönes Stück, bei dem viel gelacht wurde. Nach der Theateraufführung erhielten wir noch die Möglichkeit, den Schauspielern zum Stück, zur Einstudierung oder auch zu ihrer Karriere Fragen zu stellen.Wir haben den Tag in guter Erinnerung behalten. Neve Harmann und Andra Krogmann, 8d

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Niebüll Friedrich Paulsen Schule 09/2012 - 5xW Text öffnen

Die Klaviatur der Reize

Die Klaviatur der Reize

Eine Fremdsprache außerhalb des Klassenzimmers erleben

Südtondern Nachrichten 01.10.2012

Die Klaviatur der Reize

Die Schauspieler des "Flying Fish Theatre" brachten den FPS-Schülern die englische Sprache auf ihre Weise näher.

Niebüll - Eine Fremdsprache einmal außerhalb des Klassenzimmers zu erleben statt frontal im Unterricht, ist schon etwas Besonderes. Und ein tolles Erlebnis ist es dann, wenn die Sprache auch noch locker, unterhaltsam, vergnüglich und visuell auf den Brettern einer Bühne "gespielt" wird. Mit dem Ziel den Englischunterricht an deutschen Schulen zu beleben und im Original zu demonstrieren, tingeln Monika Bubenheimer und die Engländerin Kristi-Anne Seth von ihrem Standort Krefeld aus seit 2001 mit ihrem "Flying Fish Theatre" durch die deutschen Lande sowie durch Österreich und Holland. "Wir bieten Vorstellungen und Workshops an, mit denen wir die originale englische Sprache direkt in die Ohren von Schülern und Lehrern bringen", erklärte die Engländerin, die mit ihrem Tournee-Theater am Wochenende in der Mensa der Freidrich Paulsen Schule zum zweiten Mal Station machte. An Bord ihres Kleinbusses waren die Bühnenprofis Stephen Costello (30) und Kayden Jayne (24). Das Duo erzählte die lustige Story eines pubertierenden jungen Pärchens, das sich im Waschsalon trifft. Während ihre Kleidungsstücke im Seifenschaum der Trommel rotieren, fliegen Blicke hin und her - mehr von ihr zu ihm als von ihm zu ihr mit dem Ziel, ein Gespräch in Gang zu bringen. Das sich nach und nach steigernde Wortgeplänkel mündet, nachdem man schon ein wenig angebandelt hat, in der einer Verabredung für "next tuesday", die aber auch dem Sympathie-Faktor zuzuschreiben ist, der sich während der lebhaften Wartezeit vor den Waschmaschinen entwickelt. Dem Beobachter ist nicht entgangen, dass sie ihn freilich erst aus der Reserve locken muss, indem sie die Klaviatur der Reize rauf und runter klimpert. Er sieht sich schließlich gefangen und beeindruckt - und sie sieht ihr Ziel, gemocht zu werden, erreicht. Doch beide lassen auch die Fähigkeit erkennen, ihr Verhalten so zu verändern, dass es auf der jeweils andern Seite "funkt". Nicht zu vergessen ist übrigens, dass es einerseits ein Vergnügen war, dem Pärchen zuzuschauen - und andererseits auch
ein "didaktischer" Gewinn für die Schüler und Schülerinnen der achten und zehnten Jahrgänge, die "andere Sprache" im Original zu erleben.
-Dieter Wrege-

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"Crazy World"

Freies Wort Sonneberg 12/2010 Text öffnen

Staatliche Berufsbildende Schule Sonneberg

Kreative Reflexion des täglichen Lebens

"Crazy World" in Sonneberg

Sonneberg – Dieser Tage gab es für die Schüler des beruflichen Gymnasiums ein ganz besonderes Spracherlebnis: „The Flying Fish Theatre“ gastierte mit dem englischsprachigen Stück „Crazy World“ an der Staatlichen Berufsbildenden Schule (SBBS). Auch wenn viele mit verständlichen Befürchtungen die Turnhalle betraten („Hoffentlich sprechen sie nicht in einem unverständlichen Slang“, „Ich verstehe bestimmt nichts.“ und vor allem „Hoffentlich muss ich nicht mitmachen“) lösten sich diese Ängste schon bald als Clara Edmonds und Peter Biggs die Bühne betraten.

Das Schauspiel ist eine kreative Reflexion des täglichen Lebens, die Darstellung des alltäglichen Wahnsinns. Ausgehend davon, dass Menschen immer häufiger Mängel im Umgang mit sozialen Kontakten aufweisen und Individualisten mit ständig anwachsenden Problemen sind, ist das Schauspiel ein Versuch auf diese Missstände aufmerksam zu machen. Insbesondere dem Leistungsdruck kommt eine wichtige Rolle in dem Stück zu.

„Crazy World“ beschreibt sich selbst als „herausfordernde, amüsante und überraschende Darbietung für alle fortgeschrittenen Englilsch-Könner. Die Schauspieler zogen von der ersten bis zur letzten Minute die Aufmerksamkeit auf sich. Die Schüler des beruflichen Gymnasiums zeigten sich offen gegenüber dem sehr kreativ und mitunter nicht immer eindeutig zu interpretierenden Schauspiel.

Im Stück wird ein Einblick in den Tagesablauf einer Einrichtung für psychisch Kranke gegeben. Im Verlauf verschwimmen die Grenzen zwischen „normalem“ und „verrücktem“ Verhalten, bis der Zuschauer keine klare Trennung mehr vornehmen kann. Ziel ist es zu zeigen, dass es keine Definition dafür gibt, wo Normal-Sein endet und Verrückt-Sein beginnt. Verstärkt wurde dieses Denken als sich „Claire“ gespielt von Clara, einen neuen Freund im Publikum suchte. Das Spiel mit den Schülern kam besonders gut an.

Faszinierend war, wie die zwei Schauspieler mit nur wenigen Requisiten und leichten Veränderungen an Frisur und Kleidung fünf unterschiedliche Charaktere auf die Bühne bringen konnten. Durch die Ansprache wichtiger Themen wie Erfolg und Misserfolg sowie die Suche nach dem Sinn des Lebens wurde das Interesse der Schüler geweckt.

Im Anschluss an das Stück nahmen sich die Darsteller noch die Zeit, um Fragen, auch zum eigenen Leben und zur Tätigkeit als Schauspieler, zu beantworten. Lob gab es für die gelungene Musikauswahl, die das Stück in seiner Aussage bekräftigte. Titel wie „Mad World“ und „Crazy“ wurden von den Schülern als zeitnah und angemessen bewertet. Das Theater war ein voller Erfolg und man freut sich schon jetzt auf die Veranstaltung im nächsten Jahr.

[Cora Pröschold]

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Artikel zu "Crazy World" 10/2010 Text öffnen

Anna Herrmann Schule, 28.10.2010

Englisches Theater - "It's a crazy world"

Englisches Theater an der Anna Herrmann Schule, Kerpen

Anna Herrmann Schule, Kerpen, 28.Oktober 2010
Englisches Theater - „It’s a crazy world“ Am Donnerstag dem 28. Oktober 2010 gab es für die Klassen II und III der Ausbildungsgänge Gymnastik und medizinische Kosmetik ein besonderes Spracherlebnis: das Flying Fish Theatre aus Krefeld spielte im Soziokulturellen Zentrum das Stück „Crazy World“ in Englischer Sprache exklusiv für die Schülerinnen und Schüler der Anna – Herrmann – Schule. Auch wenn viele mit dem mulmigen Gefühl den Saal betraten „Ich verstehe bestimmt nichts“, „hoffentlich sprechen die nicht einen unverständlichen Slang“ und vor allem „Hoffentlich muß ich nicht irgendwie mitmachen“, zersteuten sich diese Ängste sobald Peter Biggs und Clara Edmonds die Bühne betraten. Beide Schauspieler zogen von der ersten bis zur letzten Minute die Aufmerksamkeit des Publikums mit ihrem hervorragenden Spiel in wunderbar verständlichem Englisch auf sich. Es war faszinierend, wie zwei Personen mit nur wenigen Requisiten und leichten Veränderungen der Kleidung und Frisur sechs völlig unterschiedliche Charaktere auf die Bühne bringen konnten.
Peter und Clara gaben uns einen Einblick in den Tagesablauf einer Einrichtung für psychisch Kranke, in dessen Verlauf sich die Grenzen zwischen „normal“ und „verrückt“ verschoben und man sich zwischendurch auch als Zuschauer nicht sicher sein konnte, ob man noch Teil der „outside world“ oder schon Mitglied der „crazy world“ geworden war. Unterstützt wurde dieses Empfinden noch dadurch, dass Clara als „Clare“ sich eine neue Freundin im Publikum suchte. Große Themen wie Erfolg und Misserfolg und die Frage nach dem Sinn des Lebens hielten Schauspieler wie Zuschauer in Atem. Besonders schön war für die Schülerinnen und Schüler, dass sich Clara und Peter für ein Gespräch im Anschluss an das Stück Zeit nahmen, in dem sie auch sehr persönliche Fragen zu ihrem Leben und ihrer Arbeit als Schauspieler beantworteten. Das Resumee lautete, „es war gut, dass die uns auch was gefragt haben als wir keine Fragen mehr hatten“. Alles in Allem eine sehr gute Begegnung mit ausgesprochen sympatischen jungen Menschen aus England und ein Erfolgserlebnis das Stück verstanden und selber Englisch gesprochen zu haben. „A big thank you to Clara and Peter of The Flying Fish Theatre!“
 

"Mirror Mirror"

Lokale Presse Willebadessen 02/2011 Text öffnen

Städtische Realschule Willebadessen - Peckelsheim

Schlankheitswahn auf Englisch

Schauspieler lassen vor den Schülern Sprach- und andere Barrieren fallen

Lokale Presse Willebadessen 16. Februar 2011
Schlankheitswahn auf Englisch Schauspieler lassen vor den Schülern der Peckelsheimer Realschule Sprach- und andere Barrieren fallen Peckelsheim. „Mirror, Mirror, Spieglein, Spieglein an der Wand – wer ist die Dünnste und damit Beliebteste im ganzen Land?“ An 165 Acht- bis Zehntklässler ging gestern nicht ein einziger englischer Satz vorbei. Der Brennende Wunsch nach Anerkennung wurde vor ihren Ohren und Augen für die jugendliche Sarah zum zerstörerischen Schlankheitswahn.
Das Theaterensemble „The Flying Fish“ agierte sowohl auf der Bühne, als auch mitten zwischen den Realschülern. Und hob so jede Sprachbarriere auf.
„Jamie, komm sofort hierher zurück!“ – „Aber ich habe der hübschen Theresa hier in der ersten Reihe doch nur Hallo gesagt“, verteidigte sich Peter Biggs alias Jamie bei Freundin Sarah, gespielt von Clara Edmonds. Realschülerin Theresa ist beim Publikum bekannt, das Kichern untermalt jedoch nur leise die englische Konversation der Schauspieler. Niemand will verpassen, wie es mit Sarah weitergeht.
„Die gezeigten Gefühle und Situationen haben die Geschichte ungemein spannend gemacht“, erklärt der 17-jährige Schüler Felix, warum dieses „Mädelthema“ auch die Jungs über eine Stunde lang fesselte. Eigentlich ist Protagonistin Sarah ein ganz normales jugendliches Mädchen mit einer ganz normalen Figur und ganz normalen Problemen. Sensibilisieren lässt sie sich durch den gesellschaftlichen Schlankeheits- und Erfolgswahn, widergespiegelt in den Medien. Vater und Freund liest sie eine nie ausgesprochene Kritik an ihrer Figur von den Lippen ab. Das, was ihr Umfeld so an ihr schätzt, kommt nur noch beim Publikum an. An Sarah prallt jedes Argument, auch von Freund Jamie, ab:“Meinst du, ich wollte mit einer blonden Barbie-Puppe zu tun haben, die das schmale Hirn eines Hamsters hat?“ Die Schüler der achten bis zehnten Klassen lachen bei den Beziehungs- und Familienauseinandersetzungen auf der Bühne laut auf. Sie swingen beim dröhnenden Disco-Sound anlässlich Sarahs Geburstags mit. Immer selektiver wird Sarahs Wahrnehmug, der Wahn nimmt immer mehr Raum in ihrem Leben und Denken ein. Proportional dazu werden die Gesichter im Publikum immer nachdenklicher. Zahlreiche Schülerhände halten sich entsetzt den Mund zu, als Sara sich den Finger zum ersten Mal in den Hals steckt, um jede Kalorie wieder los zu werden. „Das Problem Magersucht spielt sich buchstäblich vor unseren Augen ab“, beschreibt die 15-jährige Laura. Trotz fremdsprachlicher Dialoge tauchen die Realschüler tief in eine aktuelle Gesellschaftsproblematik ein. „Es dreht sich alles um das Verständnis, sowohl des Englischen, als auch des Menschen“, erläutert Schauspieler Biggs seine Intention: „Die Sprache ist Grundlage. Indem wir uns in die Jugendlichen mit ihren Themen und Problemen hineinversetzen, können wir sie spielend für Fremdsprachen begeistern.“ Im vergangenen Jahr war die Gruppe mit einem Stück über Alkohol bei Jugendlichen zum ersten Mal bei der Realschule zu Gast. „Erfolg war auch auf lange Sich noch herauszuhören“, beschreibt Englischlehrerin und Organisatorin Frau Ulrike Lippenmeyer-Besse, die Vorteile des aktiveren Sprachgebrauchs, angestoßen durch Diskussionsrunden und Erfahrungsaustausch. Der sollte auch nach dem diesjährigen Stück nicht fehlen. Nachdem die magersüchtige Sarah im Theaterstück nach einem völligen Zusammenbruch ihre Krankheit erkennt und besiegt, war die Bühne frei für die Fragen der Schüler. Vom Lieblings-Fußballclub bis hin zu der persönlichen Meinung der Schauspieler zum Thema Essstörungen flogen die englischen Fromulierungen zwischen der Bühne und dem Publikum hin und her.
The Flying Fish Theatre -  Das englische Tournee-Theater „The Flying Fish Theatre“ wurde im Sommer 2001 von Kristi-Anne Seth und Monika Bubenheimer in Krefeld gegründet. Die Theatermacher haben es sich – nach ihrem Selbstverständnis – zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen das Medium Theater sowie die englische Sprache als Fremdsprache näher zubringn. Durch ihre Produktionen, die die Themen und die Sprache von Kindern und Jugendlichen aufgreifen, wollen sie Brücken zwichen alten und neuen Medien und zwischen Mutersprache und Fremdsprache schlagen. Dazu werden eigene Theaterttexte erarbeitet. Von der Theaterbühne direkt in die Schule: Die Schauspieler des künstlerischen Ensembles stammen aus England, Schottland, Wales oder Irland. (sab)
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Westfalen Blatt Peckelsheim 02/2011 Text öffnen

Städtische Realschule Peckelsheim

Schüler lernen spielend Englisch

Schauspieler des "The Flying Fish Theatres" spielen zwei Stücke für die Realschüler

Westfalen Blatt 17.02.2011
Schüler lernen spielend Englisch Schauspieler des „The Flying Fish Theatre“ spielen zwei Stücke für Realschüler in Peckelsheim Peckelsheim (WB) – Eine Englischstunde der besonderen Art haben jetzt mehr als 200 Schüler der Realschule Peckelsheim erlebt: Zwei englischsprachige Theaterstücke führte das „The Flying Fish Theatre“ in der Aula auf. Bereits zum zweiten Mal waren englischsprachige Schauspieler des Tourneetheaters aus Krefeld in Peckelsheim zu Gast – im Gepäck ein Theaterstück für die Fünft- und Sechstklässler so wie ein Stück für die Jahrgangsstufen sieben bis zehn. „Die Schüler werden während der einstündigen Vorstellungen interaktiv mit einbezogen“, zeigte sich Englischlehrerin Ulrike Lippenmeyer-Besse von dem Konzept überzeugt: „Durch dieses Projekt merken die Schüler, dass sie die Fremdsprache nicht für die Schule lernen, sondern wirklich etwas damit anfangen können.“ Doch nicht nur das englische Vokabular, auch die Inhalte der Vorstellungen waren auf die jeweilige Altersstufe zugeschnitten: Während sich die jüngeren Schüler beim Gangstermusical „The Banana Gang“ gemeinsam mit Detektiv Dick Pacey auf die Jagd nach einem Kriminellen namens „The Boss“ machten, wurden die 14- bis 16-jährigenZuschauer mit dem Thema Essstörungen und Schönheitswahn konfrontiert. In „Mirror Mirror“ verfolgten die Jugendlichen die Geschichte von Sarah, die sich – obwohl sie nicht übergewichtig ist – für dick und unattraktiv hält. Ihr mangelndes Selbstwertgefühl wird durch scheinbar beiläufige Kommentare ihres Vaters und ihrer Klassenkameraden noch verstärkt. Zwar versucht ihr Freund Jamie sie positiv zu beeinflussen, aber auch er ist machtlos: Erst nach einem Zusammenbruch erkennt und besiegt Sara ihre Krankheit. „Mit diesem Stück wollen wir den Schülern nicht nur die englische Sprache näher bringen, sondern sie auch dazu auffordern, sich zu einem soch schwierigen Thema zu äußern“, erklärte Schauspieler Peter äbiggs.
Zu einer englischen Diskussion mit den Schauspielern hatten die jugendlichen Zuschauer gleich nach dem Theaterstück Gelegenheit. In dem Theaterstück „Mirror Mirror“ bittet Sarah, gespielt von Clara Edmonds, ihren Vater alias Peter Biggs um Geld für eine Pizza – viel davon essen will sie allerdings nicht. Vera Heinrichsmeyer
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Schaumburger Nachrichten 02/2011 Text öffnen

Haupt- und Realschule am Schlosspark Stadthagen

Englisches Theater begeistert Schüler

"Flying Fish" zeigen ein Stück über Essstörungen

Schaumburger Nachrichten 24. Februar 2011
Englisches Theater begeistert Schüler „Fying Fish“ zeigten Stück über Essstörungen und helfen ihren Zuschauern beim Sprachelernen Stadthagen (lmh)
– Sarahs Vater macht sich Sorgen, aber Sarah steckt sich einfach die Kopfhörer in die Ohren, ignoriert ihn und geht joggen. Ein Stoßseufzer geht durch das Publikum, das aus den Acht- bis Zehntklässlern der Haupt- und Realschule am Schlosspark besteht. Beinahe alle hängen hoch interessiert an den Lipppen von Clara Edmonds und Peter Biggs, die als „Flying Fish“ Theater auf Englisch an deutsche und österreichische Schulen bringen. Nicht nur das Thema Essstörungen im Stück „Mirror Mirror“ war ganz auf die Zielgruppe zugeschnitten, auch die Musik und die Sorte umgangssprachlicher Vokabeln, die Lehrer weniger im Unterricht dulden, sprachen die Jugendlichen an.
In der Fragerunde, die sich dem Stück anschloss, trauten sich etliche Schüler, die Darsteller auf Englisch zu ihrem Werdegang, den finanziellen Möglichkeiten ihres Berufs und ihrem Privatleben zu interviewen. „Das war sehr unterhaltsam und auch richtig lustig“, urteilte die 15-jährige Derya. Ihre 16 Jahre alte Freundin Emine ergänzte: „Und was gelernt hat man dabei ja auch: Dass man, wenn man abnehmen will, drauf achten muss, dass man gesund bleibt und es nicht übertreibt.“ Dem 16-jährigen Sores hat das Stück ebenfalls gefallen, und vor allem war er stolz auf sich, dass er fast alles verstanden hat: „Ich hab ganz viele Vokabeln wieder gefunden, die ich schon kannte.“
Vor zwei Jahren waren die „Flying Fish“ schon einmal an der Schule am Schlosspark. Die Englisch-Fachkonferenz habe sich die erneute Einladung der Theatergruppe gut überlegt, sagte Englischlehrerin Ursula Büchner. „Für viele unserer Schüler ist das schon ein finanzielles Problem: „Die Vorstellungen kosten sechs Euro“.
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Rhein-Zeitung Wissen 11/2010 Text öffnen

Berufsbildenden Schule Wissen

Ernstes Thema - witzige Schauspieler : Theater über Magersucht

Ein Theaterstück der besonderen Art

Rhein – Zeitung 26. November 2010
Ernstes Thema – witzige Schauspieler: Theater über Magersucht
 – Ein Theaterstück der besonderen Art erlebten knapp 300 Schüler der Berufsbildenden Schule (BBS) Wissen im Kulturwerk in Wissen. Auf Einladung der BBS zeigte das „Flying Fish Theatre“ aus Krefeld ein realitätsnahes Stück in englischer Sprache zum Thema Magersucht. Dabei verstanden es die beiden Hauptdarsteller Clara Edmonds und Peter Biggs, die Schüler zu begeistern. Nach dem Theater stellte sich das Ensemble den Fragen des Publikums. Einig war man sich, dass dieser Theatertag eine gelungene Veranstaltung war, die im nächsten Jahr fortgesetzt werden sollte.
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"The Banana Gang"

Rheinische Post Online 01/2011 Text öffnen

Luise von Duesberg Gymnasium Kempen

Die schärfste Waffe ist eine Banane

Englischunterricht kann richtig Spaß machen

Rheinische Post 25.01.2011
Die schärfste Waffe ist eine Banane
Englischunterricht kann richtig Spaß machen Stadt Kempen (RP) – Englischunterricht kann richtig Spaß machen. Jedenfalls wenn er nicht in Form von Vokabelabfragen und Grammatikpauken daher kommt, sondern als witziges Theaterstück. „The Banana Gang“ stand gestern Morgen für die Schüler des fünften und sechsten Schuljahres des Kempener Luise-von-Duisberg-Gymnasium auf dem Stundenplan. Das „The Flying Fish Theatre“ aus Krefeld hat es sich seit einigen Jahren zur Aufgabe gemacht, Schüler spielerisch an die englische Sprache heran zu führen, sagte Regisseurin Kristi-Anne Seth. Das ging am Montagmorgen ganz schnell. Denn auf der Bühne in der Aula entwickelte sich eine spannende Detektivgeschichte, die nicht mit englischem Humor geizte. Der Detektiv, natürlich stilecht mit Hut und Trenchcoat, ist hinter dem großen Boss her. Der klaut wie ein Rabe, mit Vorliebe Handys. Immer dabei sein Kumpan Smiley, der vor allem für niederer Dienste wie Handschuhaufheben oder ähnliches da ist. Lieblingssatz von ihm ist „Sorry Boss“, stets beantwortet mit „Mamma Mia“. Keine drei Mal dauerte es, bis die Kinder begeistert einstimmten. Überhaupt durften die Schüler mitspielen.
Peter Biggs (Detektiv Smiley) sowie Clara Edmonds (Boss und Sängerin Missi) bezogen sie mit ein. Sie sprangen durch die Zuschauerreihen, holten mal einen Schüler auf die Bühne. Und selbst wenn vielleicht nicht jedes Wort verstanden wurde – schließlich haben manche Schüler gerade erst ein halbes Jahr Englischunterricht – übertrug sich die Geschichte doch durch gestenreiches Spiel, viel Komik und Musik. Immer mehr nahmen die Kinder im Laufe des Spieles lebhaft und laut am Geschehen teil. Kein Problem für die Darsteller, so Regisseurin. „Wir spielen jeden Tag an einer anderen Schule, wir können uns einstellen.“ Geschossen wird in diesem Krimi übrigens kindgerecht nicht mit Pistolen, sondern mit Bananen. Und die schärfste Waffe ist eine Apfelbombe, wenn auch von einer Größe, wie man sie wohl kaum an niederrheinischen Bäumen finden mag.
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Lokale Presse Stendal 01/2011 Text öffnen

Winckelmann Gymnasium Stendal

Die "Banana Gang" hat's auf Kinder abgesehen

"The Banana Gang" im Winckelmann Gymnasium

Lokale Presse Stendal 26.01.2011
Die „Banana Gang“ hat’s auf Kinder abgesehen
Englisches Theater im Winckelmann - Gymnasium Stendal – Vor dem Boss sollten sich Kinder in Acht nehmen. Er klaut Handys und zu allem Übel bekennt er: „I hate children“ (Ich hasse Kinder). Die Geschichte um den Anführer der Banana Gang, seinen dümmlichen Komplizen Smiley (hier im Bild) und den Detektiv Dick Spacey brachte gestern das Flying Fish Theatre, ein auf Schulen spezialisiertes Tourneetheater, ans Winckelmann-Gymnasium. Für die Fünft- bis Sechsklässler erzählten Clara Edmonds und Peter Biggs, die in verschiedene Rollen schlüpften, die Story in Form eines Musicals mit einfachem Vokabular und ausdrucksstarker Mimik und Gestik. Einige Schüler kamen auch nicht drum herum, auf der Bühne zu agieren.
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Verler Zeitung 10/2010 Text öffnen

Realschule Verl

Bananen schießen scharf

Dick Pacey jagt "The Boss"

Verler Zeitung 28.10.2010
Bananen schießen scharf Dick Pacey jagt „The Boss“: 150 Realschüler erleben ein englischsprachiges Krimimusical Verl (WB) – Überall verschwinden Mobiltelefone in der Stadt. Ein Fall für Dick Pacey: Der Privatdetektiv hat die „Banana Gang“ und ihren Kopf „The Boss“ im Verdacht und nimmt die Fährte auf. 150 Schüler der Realschule fiebern in der Aula mit und spitzen die Ohren. Denn Dick Pacey und die Gang sprechen Englisch. Offenbar kein Problem für die Mädchen und Jungen der Klassen 5 und 6, sie gehen begeistert mit, wenn Peter Biggs und Clara Edmonds sich in den verschiedenen Rollen auf der Bühne begegnen. Die Schüler kommen gut mit, wie die junge Schauspielerin aus Sommerset und er Routinier aus Ipswich erfahren, als sie ihr Publikum befragen – natürlich auf Englisch. je ein Drittel hat alles, das meiste oder doch 50 Prozent des Musicals verstanden, geben die Schüler per Handzeichen zu verstehen. Und alle haben mächtig viel Spaß, zeigt der Beifall, den das Duo für seine witzige Vorstellung bekommt, die es mit Action, Verwandlungskunst, klarer, von Mimik und Gestik untermalter Sprachführung sowie musikalischen Ohrwürmern auf die Bühne bringt. Für den musikalischen Höhepunkt sorgt Clara Edmonds, die erstmals mit „the big blue van with a flying fish on it“ der Theatergruppe aus Krefeld auf Tour ist, als Barsängerin Mizzy Moss. Als sie auf ihr „good evening ladies and gentlemen“ nur eine schüchterne Antwort vom Publikum bekommt, geht sie singend in den Schülerreihen auf Tuchfühlung: Aufgeregte Begeisterung und heftiger Applaus begleiten sie durch die Aula. Weniger glücklich ist Mizzy in ihrer Liebe zu Dick: „We can’t get together“, macht er ihr klar, schließlich gehöre er zu den Guten und sie zu den Bösen. In einem fulminanten Showdown bekommt Dick Pacey in der Jazzbar schließlich die Antwort auf seine Fragen, ob „The Boss“ mit Mobiltelefonen handelt und was denn eigentlich die rauchende Banane bedeutet. „Mama Mia“ kann der Boss nur noch sagen, als er sich schließlich angesichts der bedrohend auf ihn gerichteten Banane Dic kPacey ergeben und das Geheimnis lüften muss: Unter seinem Mantel verbergen sich lauter Mobiltelefone, die der Detektiv ihm abnimmt und für einen guten Zweck zum Preis von 20 Dollar an den Mann zu bringen versucht. Die Mädchen und Jungen, die er als Kinden umwirbt, hätten gern eins gekauft, hatten aber gerade keine 20 Dollar flüssig. Dafür weihte sie Peter Biggs in das Geheimnis der Banane ein: Sie wollten ein Gangsterstück aufführen, erklärte der Schauspieler aber sie hätten sich statt für „Guns“ für „Bananas“ entschieden, denn „bananas are very dangerous“, eröffnete er mit britischem Humor. But apple bombs are more dangerous, erführen die Realschüler schon zwischendurch, als der Gangster Smiley entsetzt mit einem dicken Apfel hinter der Kulisse verschwand und nach einem lauten Knall unter begeistertem Applaus des Publikums seine Mütze auf die Bühne flogf.
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"We are Family"

Betty Reis Gesamtschule Wassenberg 12/2009 Text öffnen

Betty Reis Gesamtschule Wassenberg 12.03.2009

Landung des "Flying Fish Theatre's" in der Betty Reis Gesamtschule

"We are Family" in der Betty Reis Gesamtschule

„We Are Family“, so der Titel des Theaterstückes, das das Flying Fish Theatre aus Krefeld für die Klassen des 8. und 9. Jahrgangs spielte. Das Besondere an diesem Theatererlebnis: Das Stück wurde komplett in englischer Sprache gespielt.
Inhaltlich geht es in „We Are Family“ um die Geschichte einer Familie während eines Jahres. Amy muss in dieser Zeit erleben, wie sich ihre Eltern immer mehr streiten und schließlich trennen. Deutlich werden dabei die Probleme, die Kinder in einer solchen Situation haben können. Amy erlebt Höhen und Tiefen und kommt am Ende des Stückes, auch Dank der Unterstützung ihres eigenen Freundes, zur Erkenntnis: Das Zusammenleben mit den Eltern hat sich verändert, wochentags lebt sie bei ihrem Vater und seiner neuen Freundin, am Wochenende bei ihrer Mutter, aber dennoch bleibt die Familie vorhanden.

Die anspruchsvolle Thematik wurde von den beiden aus England stammenden Schauspielern (Judie Matthews und Stephen Mcleod), die in wechselnden Rollen und vor behutsam angepassten Bühnenbildern, in realitätsnäher und authentischer Weise dargeboten, so dass die über 300 zuschauenden Schüler/innen gefesselt dem Stück folgen konnten und die sprachliche Barriere überhaupt nicht zum Tragen kam.

Martina Heintz, Vorsitzende der Fachschaft Englisch, erklärt den weiteren Nutzen der Theaterveranstaltung: „Unser Schüler/innen erleben hier Englisch-Unterricht einmal ganz anders. Der Handlung über einen so langen Zeitraum gut folgen zu können, fördert die Einstellung zur englischen Sprache ungemein und wird bestimmt dazu beitragen, dass unsere Schüler/innen und Schüler ihre Fähigkeiten weiter verbessern und noch motivierter diese heute so wichtige Sprache erlernen wollen."

Im Anschluss an die Vorstellung stellten sich die beiden Schauspieler Ihrem Publikum und beantworteten alle Fragen, die ihnen natürlich auch in englischer Sprache gestellt wurden. Sehr angetan zeigten sie sich im Nachgespräch und betonten, wie viel Spaß auch ihnen das Spiel angesichts der großen Aufmerksamkeit bereitet habe. Fazit der Schule: Das „Flying Fish Theatre“ wird sicher noch einmal in Wassenberg landen.

 T.Kranz
HRS Bad Fallingbostel 02/2009 Text öffnen

HRS Bad Fallingbostel 06.02.2009

We are Family: Eltern im Streit und Teenager in Not

Bühnenstück in englischer Sprache: “The Flying Fish Theatre” zu Gast in der HRS Bad Fallingbostel

Nichts gegen Shakespeare. Muss auch sein. Aber wenn schon ein Theaterstück in englischer Sprache - dann darf es doch auch mal ein brandaktuelles Thema sein: „We are Family“ heißt das Stück des Krefelder Tournee-Ensembles „The Flying Fish Theatre“, das für die achten bis zehnten klassen der Haupt- und Realschule Bad Fallingbostel in dieser Woche auf dem Stundenplan stand.
Die jüngeren (fünften bis siebten Klassen) erlebten das Abenteuer van „Captain Jack“.

Bad Fallingbostel (ei) Englisch lernen kann auch Spaß machen: Unter diesem Motto haben sich die Schauspieler Judie Matthews (26) und Stephen Mcleod (25) Themen vorgeknöpft, die ihrer Zielgruppe auf den Nägeln brennen. Und so steht an diesem Vormittag nicht ein Lehrer an der Tafel, sondern Amy auf der Bühne. Die Teenagerin hat’s nicht leicht. Ihr Leben is „boring“ (langweilig), klagt sie mit genervtem Blick.
Aufstehen, Schule, Mittagessen, Hausarbeiten, Abendessen, Schlafengehen. Im Urlaub an die Nordsee. Immer dasselbe. Und die Eltern nerven, verstehen sie nicht. Das kommt den meisten im Publikum bekannt vor.
So fällt der Zugang zur fremden Sprache leichter, weiß das „Flying Fish Theatre“. Aufmerksam beobachten die Schüler den Zoff von Vater und Mutter, der auch Einblicke in die Nöte der Erwachsenen bietet. Kommunikationsprobleme: Die gibt es wohl auch unter „den Alten“, zeigt das Theaterstück. „I never understand women“, klagt Amys Vater. In deutlicher und präziser Sprache zeichnen die Darsteller die typischen Probleme einer Familie nach. Nicht ohne einer Spur Humor: Da lugt auch mal ein Weihnachtsman kurz hinter der Kulisse hervor, Dinner for One wird gestreift, übertriebene Gesten sorgen für Lacher. Und dass Kinder nicht schuld daran sind, wenn Eltern sich trennen,wird in „We are Family“ ebenfalls deutlich.

Nach der Vorstellung bleibt Zeit, Fragen zu stellen - in Englisch natürlich. Ob denn die beiden auch privat ein Paar sind, will einer wissen. Antwort: No. Wieder was gelernt!

Foto: Englisch lernen kann Spaß machen: „We are Family“ heißt das Stück des Tournee-Ensembles „The Flying Fish Theatre“, das für die achten bis zehnten Klassen der Haupt- und Realschule Bad Fallingbostel in dieser Woche auf dem Stundenplan stand.
Kreiszeitung Scheeßel 02/2009 Text öffnen

Kreiszeitung Scheeßel 21.02.2009

Zeit verging für Schüler wie im Flug

The Flying Fish Theatre an der Beeke Schule

SCHEEßEL (uj)  - Hochspannung in der Aula der Beeke-Schule in Scheeßel – 210 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8- 10 der Haupt- & Realschule warteten auf den Auftritt des „The Flying Fish Theatre“.
Der Fachschaft English mit ihrer Leiterin Christina Hoeft war es gelungen, das englische Tourneetheater nach Scheeßel zu verpflichten. Und die beiden Schauspieler Judie Matthews und Stephen McLeod legten gleich von Beginn an los. In wechselnden Rollen, perfekt und temporeich, dabei gleichzeitig als Bühnenbauer tätig, machten sie ihrem Namen alle Ehre.
In dem Theaterstück „We Are Family“ wird ein Jahr im Leben von Amy gezeigt. Die Teenagerin gibt den Zuschauern dabei Einblicke in ihre Schwierigkeiten und Sorgen zu Hause mit all den Problemen, die in einer gewöhnlichen Familie so vorkommen können. Wie zum Beispiel Streit der Eltern, Teenager-Probleme, Verwirrung, Wut und Hoffnungslosigkeit. Doch Amy kann ihre Sorgen mit Ihrem Freund Ron teilen und findet durch ihn wieder Spass am Leben.
Das Stück wurde auf realistische Weise inszeniert und in fortgeschrittenem Englisch geschrieben. Da hieß es für die Schüler, genau zuschauen, gut zuhören, lernen und genießen.

Das pädagogisch orientierte Theater ist flexibel und kann sich in seinem Sprachniveau und in den Themen and die jeweilige Publikumszeilgruppe anpassen. Nach der Theatervorführung hatten die Schüler die Möglichkeit, im direkten Kontakt mit den Schauspielern ihre Fragen zu stellen. Die Beekeschüler erlebten die englische Fremdsprache auf eine besonders intensive Art und Weise – reizvoll und lebendig.

Weitere Informationen gibt es unter www.tfft.de.
Foto (Ujen). Stephen McLeod und Judie Matthews zogen vor 210 Schülern alle Register ihres schauspielerischen Könnens.
 

"Captain Jack"

Bonn Ernst Kalkuhl Gymnasium CJ 05.06.2013 Text öffnen

Bonner Generalanzeiger 06/2013

Piraten entern die Schulturnhalle

"The Flying Fish Theatre" gastierte im Ernst-Kalkuhl-Gymnasium mit zwei Zwei-Leute-Stücke

OBERKASSEL. Ein Holzschiff ist vor Anker gegangen, eine windschiefe Laterne steht vor dem blauen Meer. Möwen kreischen. „Captain Jack“ ist mit seinem Piraten-Schiff im Hafen eingelaufen und die wilde Jagd nach dem Schatz beginnt. Gebannt und neugierig verfolgten die Schüler der fünften und sechsten Klassen des Ernst-Kalkuhl-Gymnasiums (EKG) das Piraten-Musical der Theatergruppe „The Flying Fish Theatre“ und vergaßen dabei fast, dass das Stück in englischer Sprache aufgeführt wurde. „Ich finde toll, dass ich alles verstehen kann. Die benutzen nur Vokabeln, die wir schon kennen und spielen richtig gut“, sagte Svenja Schuller. So wie die Elfjährige erlebten die anderen Zuschauer eine gelungene Aufführung. „Ich finde es sehr gut, wie die Schauspieler reden“, sagte Moritz Honkomp. „Mir gefällt am besten, dass sie so witzig sind“, ergänzt George Bitar. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr, gastierte die Zwei-Leute-Theatergruppe nun zum zweiten Mal in Oberkassel. Die Darsteller, Eloise Considine und Peter Biggs, sind beide gebürtige Briten und zogen die Schüler mit ihrem ausdrucksstarken Spiel in die Handlung. „Wir sind ein einglischsprachiges Tourneetheater und arbeiten ausschließlich mit muttersprachlichen Bühnendarstellern“, sagt Monika Bubenheimer, Geschäftsführerin des Theaters aus Krefeld, das sich auf Aufführungen in und für Schulen spezialisiert hat. „Unser Konzept beruht auf drei Säulen: englischsprachig, pädagogisch und kulturell“, sagt Bubenheimer. „Für die Schüler ist die Aufführung ein echtes Highlight, denn sie merken, dass sie mit ihren Englischkenntnissen alles verstehen können“, sagt Kristine Nöh, Fachvorsitzende Englisch am EKG. Auch inhaltlich passt sich das Theater der jeweiligen Altersgruppe an. Während die Schüler der fünften und sechsten Klasse das Piraten-Musical sahen, gab es für die Klassen sieben und acht das Theaterstück „5 x W“. Darin geht es um zwei Teenager, die sich zufällig im Waschsalon begegnen. Die Zuschauer erleben dabei altersgerechte Fantasiegeschichten für die Jüngeren und alltägliche Situationen eines Teenagerlebens für die Jugendlichen. Dass das Konzept des „Flying Fish Theatre“ aufgeht, bestätigt der elfjährige Christopher Rehling: „Die spielen richtig gut und ich kann alles sehr gut verstehen.“ Die Profi-Schauspieler habendas Publikum immer wieder in das Stück einbezogen und sind dabei durch die Reihen in der Turnhalle gezogen und haben die Kinder und Jugendlichen ermutigt, mitzumachen. „Das Konzept, ins Stück einbezogen zu werden, ist sehr gut angekommen. So haben wir uns nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres mit den unteren Klassen entschlossen, auch ein englisches Stück für die Älteren anzubieten“, sagt Kristine Nöh. Das Tourneetheater „The Flying Fish Theatre“ ist ein kommerzielles Angebot. Die Kinder am EKG haben jeweils € 6,50 Eintritt bezahlt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.tfft.de.

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Heiligenstadt Regelschule Lorenz Kellner 05/2013 - Captain Jack Text öffnen

Englisches Theater an der Lorenz Kellner Schule Heiligenstadt

Englisches Theater an der Lorenz Kellner Schule

Mary, im Dienst von Queen Elizabeth I.

Nach den Osterferien war es wieder einmal soweit. Das Flying Fish Theatre“ aus Krefeld war zum wiederholten Mal Gast an der Regelschule Lorenz Kellner. Die Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 und einige Klassen der Regelschule „Tilman Riemenschneider“ erlebten ihren Englischunterricht auf besonder Weise.Das „Flying Fish Theatre“ zeigte das Piratenmusical „Captain Jack“. In dieser 60-minütigen Aufführung begaben sich die Schuler, gemeinsam mit der Heldin Mary, auf die abenteuerliche Suche nach dem verloren gegangenen Schatz des Piraten Black Dog Peterson.
Mary, im Dienst von Queen Elizabeth I., schmuggelt sich vekleidet als Abel Seaman Simon an Bord des Schiffes des Piraten Captain Jack. Gemeinsam mit ihrem Freund, dem Seemann Stinky Smith, entwickelt sie einen Plan, den Schatz von Captain Jack zurück zu erobern und ihn der Königin zurück zu bringen. Unterstützt werden sie dabei von ihrer „Crew“, ausgesuchte Schüler aus dem Publikum.
Durch Wortwitz, Musik, Tanz und Gesang zogen die beiden englischen Schauspieler Eloise Considine und Peter Biggs die Schüler von Anfang an in ihren Bann und bezogen die Schüler immer wieder direkt in das Geschehen ein, ob als tanzende Piraten oder bei der Suche nach dem Schatz.
Dieses Musical war eine wirklich unterhaltsame und witzige Vorstellung in einfachem Englisch – somit besonders geeignet für den Anfangsunterricht. Im Anschluss an die Vorstellung erhielten die Schüler die Möglichkeit, mit den beiden Schaspielern ins Gespräch zu kommen, natürlich in englischer Sprache und konnten somit erste Erfahrungen mit Muttersprachlern sammeln.
Eloise und Peter gaben gern Auskunft über ihre Arbeit, aber die Schüler erfuhren auch Interessantes aus ihrem Leben. Die Kinder bedankten sich mit lautstarkem Applaus. Diese eineinhalb Stunden waren eine spannende und interessante Erfahrung für die Schüler der beiden Regelschulen ihre bisher erworbenen Englischkenntnisse einmal außerhalb des Englischunterrichts unter Beweis zu stellen.

Kerstin Kramer – Englischlehrerin an der Regelschule Lorenz Kenllner

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Calbe Schillergymnasium 03/2013 Captain Jack Text öffnen

"Captain jack" und seine Crew entern die Schiller-Aula

Englische Muttersprachler gastiern mit dem "Flying Fish Theatre" in Calbes Gymnasium

Das "Flying Fish Theatre" machte sich mit den jüngsten Schilleranern auf die Suche nach dem Schatz von Black Dog Peterson

Das „Flying Fish Theatre“ machte sich mit den jüngsten Schilleranern auf die Suche nach dem Schatz von Black Dog Peterson. Die bisweilen skurrilen Figuren – allesamt ausgezeichnet gespielt von Peter Biggs aus Ipswich und der Londonerin Eloise Considine – waren derart überzeichnet, dass gerade die Fünftklässler, die zum großen Teil das erste Mal mit englischen Muttersprachlern in Kontakt kamen, wunderbar folgen konnten.
Zwei Vollblutschauspieler beziehen Publikum mit ein!
Immer wieder bezogen die beiden Vollblut-Schauspieler das Publikum mit ein, holte sich ihre „Crew“ auf die Bühne oder machten ihre Späße mit den Schülern. Der Bösewicht im Stück war Piraten-Kapitän Jack, der nach eigenen Angaben mit dem bekannten Jack Sparrow aus der Karibik nur das gute Aussehen gemein hatte. Gemeinsam mit seiner Crew und einem vorlauten Papagei auf der Schulter machte er sich auf die Suche nach dem verlorenen Schatz. Mit an Bord hatte sich in der Zwischenzeit, verkleidet als Abel Seaman Simon, die Spionin ihrer Majestät, Mary geschmuggelt. Anfangs noch im Kleid, „Molly Malone“ – singend an der Pier, zeigt sich Considine wandelbar und übte mit den Schülern das raue Seemannsdasein. Und tatsächlich erwiesen sichdie Mädchen in der Aula des Schillergymnasiums als die lautere Fraktion.
Wortwitzige Dialoge und zahlreiche Musical-Elemente!
Neben den mit etlichen Wortwitzen gespickten Dialogen, lebte das Stück von der Musik. Beide Schauspieler überzeugten mit ihren Gesangspassagen, in die auch Musical-Elemente einflossen. Sprachlich war das pädagogisch aufbereitete Stück ohnehin bestens an die Altersklasse angepasst und wenn ein Gag besonders gut ankam, wurde er auch gern gleich noch einmal gebracht – wie zum Beispiel das unverwechselbare Lachen das Bootsmanns. Am Ende sicherten sich Mary und ihr Verbündeter Stinky Smith übrigens den Schatz und „Captain Jack“ wurde von der Bühne geführt. Die Schilleraner bedankten sich mit tosendem Applaus und zeigten sich begeistert von der gelungenen Theateraufführung. Im Anschluss führten Biggs und Considine für die neunten und zehnten Klassen das Stück „5xW“ auf.
Noch bis zum Sommer auf Bühnen von Schulen!
Die beiden Engländer touren seit Januar durch Deutschland und werden noch bis in den Juli hinein auf den Bühnen von Schulen, Bildungseinrichtungen und auch Theatern zu erleben sein. Außerdem bietet die Compagnie auch Workshops für Schulen an. Der Name „The Flying Fish Theatre“ findet seinen Ursprung in der Comedy Revue „The Flying Fish“ von 1996, als diese Inszenierung das zahlreiche niederländische Publikum in Utrecht in ihren Bann zog. – Tilman Treue -
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Essen Maria Wächtler Gymnasium 10/2012 - Captain Jack Text öffnen

Erstes englisches Theaterstück für die Sechstklässler

Erstes englisches Theater für die Sechstklässler

Der Schatz des Captain Jack

Am 31.Oktober war es endlich soweit. Wir durften zur englischen Theatergruppe "Flying Fish“. Das erste englische Theaterstück in unserem Leben. Wir waren voller Vorfreude.In dem Theaterstück ging es um den berüchtigten Piraten Captain Jack. „No, not Captain Jack Sparrow from Pirates of the Caribbean! I’m the other one”, erklärte uns der Hauptdarsteller. Captain Jack ist auf der Suche nach dem größten Schatz der Welt. Aber natürlich kann er ihn nicht so einfach finden. Zunächst ist die Schatzkammer unauffindbar und Jack braucht neue Matrosen. Dummerweise rekrutiert er die als Mann verkleidete Doppelagentin Mary, die ebenfalls hinter dem Schatz her ist. Erst in der –Schatzkammer offenbart Mary ihr wahres Gesicht, schnappt sich den Schatz und überbringt ihn ihrer Auftraggeberin, der Queen. Was aus Captain Jack dann wurde, ist bis heute ungeklärt. Besonders gut hat uns gefallen, dass wir den Schauspielern Stephen Costello und Kayden Jayne nach dem Stück noch Fragen stellen durften. So konnten wir uns mit richtigen Engländern unterhalten. Die Darsteller hatten einen ganz anderen Charakter als in ihrer Rolle, was uns sehr erstaunt hat.
Dear Flying Fish, thanks a lot! See you again in grade 8! Lisa Pläth, 6b
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"The Secret Box"

Merkur - Online 12/2009 Text öffnen

Merkur - Online 21.12.2009

Tournee-Theater "The Flying Fish" in Icking

Icking – das englisch Tournee-Theater „Flying Fish“ macht Ickinger Gymnasiasten Lust auf Fremdsprache.

Am Montag freuten sich die Schüler der 7. und 8. Klassen am Gymnasium Icking über eine solche willkommene Abwechslung im Englsichunterricht: „The Flying Fish Theatre“ alias die Schauspielerinnen Eva Lea aus London und Stephanie McKervill aus Belfast waren zu Besuch und führten als „native speaker“ die Gymnasiasten mit ihrem Theaterstück „The Secret Box“ höchst lebendig an die Weltsprache Englisch heran. Rund eine Stunde hörten die Schüler konzentriert zu und folgten dem Geschehen auf der Bühne. Und das Lachen an den richtigen Stellen verriet, dass Sinn und Inhalt des Stückes gut ankamen. Auch wenn vielleicht nicht immer jedes Wort verstanden wurde, war es eine gelungene, lebendige Aufführung und ein vergnüglicher Schritt in Richtung Sprachkompetenz. (cjk)

„The Flying Fish Theatre“ mit Eva Lea als Sammy (li.) und Stephanie McKervill als ihre Großtante. Foto sh
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Frankenpost 11/2009 Text öffnen

Frankenpost 25.11.2009

Frankenpost über The Flying Fish Theatre

"The Secret Box" in der Realschule Helmbrechts

Helmbrechts – Lügen lohnt sich niemals. Dies war die Lehre eines Musicals, das die Mädchen und Jungen der siebten Jahrgangsstufe der Helmbrechter Realschule im Textilmuseum erlebt haben – auf Englisch.
Das Zwei-Personen-Stück war Bestandteil des Englischunterrichts, die beiden Schauspielerinnen Stephanie McKervill und Eva Lea aus Belfast und London redeten und sangen ausschließlich in ihrer Muttersprache. Sie gehören zum Team des Krefelder Tourneetheaters „The Flying Fish“ (Der fliegende Fisch“), das vorwiegend in Schulen auftritt und dort dem Publikum Gelegenheit gibt, die Englischkenntnisse zu testen.
Der Förderverein ermöglichte mit seiner Unterstützung die Aufführung im Textilmuseum; das Schulgebäude wird bekanntlich renoviert. Der Verein leistet auch seinen Beitrag dazu, dass nun im dritten Jahr nacheinander der „Flying Fish“ mit jeweils anderen Ensemblemitgliedern in Helmbrechts gastieren konnte. Für die Realschüler war die Aufführung eine gute Gelegenheit zu überprüfen, ob sie alles verstehen und ob sie sich selbst in Englisch gut ausdrücken können; unmittelbar nach der Aufführung war eine Talkrunde in Englisch angesagt.
Hier gab es zunächst Fragen zu dem Stück „The Secret Box“, in dem die 12-jährige Sammy von ihrer Oma eine Wunderkiste geschenkt bekommt. Das Mädchen nutzt das Geschenk aber als „Lügentruhe“. Eine Klassenkameradin will das ausnutzen, doch mit Hilfe der Großmutter wendet sich schließlich alles zum Guten.

Die Schülerinnen und Schüler wollten von den Schauspielerinnen, die in Deutschland ihr erstes Engagement haben, wissen, ob sie in Musik, Film und Sport ähnliche Vorlieben haben wie sie selbst; und über die Deutschkenntnisse der Gäste wollten die Siebtklässler ebenfalls Informationen. Da helfe immer der Satz „Es tut mir leid, ich verstehe sie nicht“, lautete die nahezu akzentfreie Antwort. Als eine der Akteurinnen sagte, sie höre gerne Saxophon, bot sich Lehrer Rainer Taubmann spontan an, ihr das Spielen auf diesem Instrument beizubringen. Doch es kamen auch Fragen zur Schauspielerei. Ob es Tricks gibt, die Texte zu lernen, und welche Ausbildung notwendig ist, um die Rollen so gut zu meistern; und auch nach den weiteren Karriereplänen der erst 22 und 23 Jahre alten Gäste erkundigten sich die Schüler. Sie erhielten von den sympathischen Frauen umfassende Auskünfte.
Schließlich lernten die Darstellerinnen noch ein original oberfränkisches Wort kennen: „Labla“. Beide zeigten sich im Gespräch mit Lehrer Martin Greim ehrlich erfreut über das Interesse des jungen Publikums.

Gut gelaunt: Stephanie McKervill und Eva Lea vom Theater „The Flying Fish“. Foto (wb)
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Neue Westfälische 10/2009 Text öffnen

Neue Westfälische 01.10.2009

Unterhaltsamer Unterricht

Realschule führte zum Europäischen Tag der Sprachen ein Theaterstück auf

Verl (ebbe). - Für die Sechst- und Siebtklässler der Realschule gab es gestern Englisch-unterricht der ganz praktischen Art. Den europäischen Tag der Sprache nämlich hat die Realschule Verl zum Anlass für ein besonderes Theaterprojekt genommen.
Die aus englischen Muttersprachlern bestehende Gruppe „The Flying Fish Theatre“ aus Krefeld brachte in Kooperation mit Fachlehrerin Natalia Paris das englischsprachige Stück „The Secret Box“ auf die Bühne. Doch nicht nur das Theaterstück selbst wurde in Englisch dargeboten, auch bei der sich anschließenden Podiumsdiskussion wurden Fragen und Antworten in dieser Fremdsprache formuliert.

In dem amüsanten und zugleich nachdenklich machenden Stück „The Secret Box“ („Das geheimnisvolle Kästchen“) geht es um Warheit und Lügen, Recht und Unrecht, Freude und Schmerz. Da ist das Mädchen Sammy (Eva Lea), das an ihrem 12. Geburtstag von Ihrer Großmutter (Stephanie McKervill, sie besetzte auch alle anderen Rollen) ein Zauberkästchen geschekt bekommt. Doch das Mädel solle behutsam damit umgehen, mahnt sie. Tut sie aber nicht. Vielmehr entdeckt Sammy, dass ihr die sprechende Schatulle beim Lügen hilft. Das bekommt die gefürchtete Schultyrannin Sharon mit. Sie nimmt Sammy das Kästchen mit Gewalt ab und nutzt es dafür, um jede Menge Geld zu ergaunern. Sammy ist ihr fortan ausgeliefert. Etwa beim Schulfest, als die Verzweifelte den Erlös aus einer Tombola zählen soll, Sharon ihr das Geld aber stiehlt. Sammy steht als Diebin da, und die Lehrerin Mrs. Williams will sie bestrafen lassen.
In ihrer Not wendet sich Sammy an ihre Oma. Beide hecken einen Plan aus, der bald darauf die von Geld, Macht und Reichtum träumende Sharon als wahre Schuldige offenbart. Das ist das Happyend. Sammy ist indes bedient von dem Zauberkästchen, das sie mit großer Szene in ihrem Papierkorb beerdigt.

Für ihre klasse Vorstellung erhielten Eva Lea und Stephanie McKervill ebenso wie Moderatorin Kristi-Anne Seth und Lehrerin Natalia Paris viel Applaus. Und die Schülerinen und Schüler? Die haben gelernt, Fremdsprachenkenntnisse unterhaltsam anzuwenden.

Mit Gewalt: Schultyrannin Sharon (Stephanie McKervill, r.) möchte das kleine Zauberkästchen besitzen, das vorne zu sehen ist. Sammy (Eva Lea) kann ihren bösen taten nicht entkommen.

Foto: Hubertus Ebbesmeyer
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"Furious Games"

Eckernförder-Zeitung 11/2007 Text öffnen

Eckernförder Zeitung, Mittwoch 21.11.2007

Realitätsnah und reflektiert

Das Zwei-Mann-Theater „The Flying Fish Theatre“ aus England gastierte gestern mit dem Stück „Furious Games“ in der Sporthalle der Beruflichen Schule Eckernförde.

Eckernförde – Das Thema war auch ohne Inhaltsangabe unschwer auf der Bühne zu erkennen. „Furious Games“ war ein Stück über Aggression und Gewalt unter Jugendlichen. Die beiden Engländer Graeme John und Kristi-Anne Seth verpackten das Thema mit dem aktuellen Hintergrund gestern in der Sporthalle der beruflichen Schule an der Fischkoppel vor 145 Schülern aus sieben Klassen in einer ernsten und zugleich heiteren Inszenierung mit lebendigen Dialogen – komplett in englischer Sprache.

Die Charaktere John (Graeme John), seine Mutter sowie Schulkameradin Rachel und die Schulpsychologin auf Johns Schule (in allen Rollen Kristi-Anne Seth) hielten ihrem Publikum mit der Thematik einen Spiegel vor, der nicht immer schöne Bilder zeigte und sicher den ein oder anderen Zuschauer an eigene Erlebnisse erinnerte.

Der 16-jährige John ist ein normaler Teenager, intelligent und sensibel, ein Junge mit normalen Problemen. Nach und nach jedoch wächst ihm der tägliche Druck von zu Hause und in der Schule über den Kopf. „Du bist zu faul, Junge, aus dir wird nichts werden, wenn du keine Einsen schreibst“ – immer wieder erklingt die Stimme seines Vaters mit Maßregelungen dieser Art aus dem „Off“. Johns Mutter hört ihrem Sohn niemals zu, ist unaufmerksam. Ohne jeden Erfolg versucht John, ihr seine Probleme zu vermitteln. Alles was zählt jedoch ist, dass John „der Beste der Besten“ werden soll. Die Rechnung geht nicht auf und er zieht sich zurück, verbringt die Zeit vor dem Computer, „Ich verbringe gerne Zeit im Chatroom, das ist der Ort, an dem alle meine Freunde sind“, sagt John, der außerdem noch verliebt ist in seine Mitschülerin Rachel. Sie erwidert seine Zuneigung nicht. Es kommt zu barschen, handgreiflichen Auseinandersetzungen zwischen den beiden. Schließlich muss der Teenager zum Rapport bei der Schulpsychologin, überzeugend gespielt von Kristi-Anne Seth. Sie schafft es in kurzer Zeit, Johns Vertrauen zu gewinnen. Dann aber passiert der Eklat und das Ende kommt unverhofft. Der Junge zückt eine Waffe und erschießt die Schulleiterin.

Das Stück, an manchen Stellen überspitzt und provokant gespielt, jedoch angelehnt an die Realität, regt das Publikum zum Nachdenken, Reflektiern und Zuhören an. Gleichzeitig konnten die Schüler mit dem Stück feststellen, wie weit sie mit ihren sprachlichen Fähigkeiten dem Verlauf des Stückes folgen konnten. Bei angemessener Sprechgeschwindigkeit der Schauspieler und einer klaren Sprache sollte das an den meisten Stellen des Stückes kein Problem gewesen sein.

INSA FEYE
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Kieler Nachrichten 11/2007 Text öffnen

Kieler Nachrichten, Mittwoch 21.11.2007

Englischunterricht ganz anders

„Flying Fish Theatre“ gastierte in den Berufsschulen Eckernförde

Eckernförde – „Wir hoffen immer noch, dass George Michael nicht schwul ist,“ gesteht John (gespielt von Graeme John) in lupenreinem Englisch, als er seine Mutter (Kristi-Anne Seth) vorstellt. Ob die wohl eine Gesangspartnerin für den Popstar wäre? Jedenfalls erhält sie für Ihre Einlage, mit der sie Musikalität und Stimme unter Beweis stellt, Zwischen-Applaus.

Wie witzig-spritzig Englisch-Unterrricht sein (kann), bewies das „Flying Fish Theatre“ gestern Vormittag mit einer Vorstellung in den Beruflichen Schulen Eckernförde. Bereits der erste Auftritt der Gruppe vor drei Jahren habe für frischen Wind gesorgt: „Das kam sehr gut an“, verrät Englisch-Lehrer Joachim Sebastian. Auch mit dem aktuellen Stück „Furious Games“ sorgten die englischen Darsteller in der Sporthalle für Tempo und brachten – selbst demjenigen, der nicht alles verstand – den Originalklang ihrer Muttersprache näher.

120 Schülerinnen und Schüler konnten sich über die quicklebendige Aufführung eines frechen und fetzigen Stückes freuen, das mit seiner unverblümt realistischen Thematik der Aggressions-Eskalation alles andere als flach war. Eine willkommene Abwechslung für die Berufs-Fach-Schüler und Fachoberschüler, für die allesamt Englisch eines der Hauptprüfungsfächer ist.

Zur Vertiefung des Theatervergnügens dienen – wie schon vor drei Jahren – auch diesmal wieder eine intensive Vorbereitung samt Rollenspiel und eine Nachbereitung im Klassenunterricht.

gbr Kristi Anne Seth und Graeme John vom „Flying Fish Theatre“ als Mutter und Sohn in dem Stück “Furious Games“.

(Foto Beier)
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"McVamp"

Thüringer Landeszeitung 03/2008 Text öffnen

Thüringer Landeszeitung, Donnerstag 20.03.2008

Vampir Cedric ist für Blut nicht zu begeistern

"The Flying Fish" begeisterte Regelschüler!

Heiligenstadt. (tlz/bf) – „This is the story of a vampire“ kündigte Fenella McVamp, alias Rachael Butler, das in englischer Sprache aufgeführte Theaterstück “McVamp” den Klassen 5 bis 8 der Heiligenstädter Theodor-Storm-Schule gestern Vormittag an.

Die 96 Schüler lauschten gespannt und aufmerksam der Geschichte der McVamps, einer sehr alten schottischen Vampirfamilie, in der es bereits viele „schwarze Schafe“ gab. Das 24. ist Cedric, Fennellas Sohn. Er mag kein Blut und will, anstatt das McVamp’sche Familienunternehmen, das eine Blutbank führt, zu leiten, lieber eine Eisdiele eröffnen. Seine etwas verrückte Cousine Rosemary, die sich gelegentlich in eine Fledermaus verwandelt, hilft ihm bei der Verwirklichung seines Vorhabens.

Die beiden aus England stammenden Darsteller Rachael Butler und Graeme John vom Krefelder „Flying Fish Theatre“ schlüpften in die verschiedensten Rollen und versuchten neben der Unterhaltung durch lustige Gesten, Gesang sowie kleine Tanzeinlagen auch das Verständnis der Regelschüler zu garantieren. Um dies zu gewährleisten, durften die Kinder und Jugendlichen am Ende des Stücks – natürlich auf Englisch – Fragen stellen, die sich auch auf Privates bezogen. Diese waren im Voraus mit ihren Englisch-Lehrerinnen Kerstin Kramer und Gabriele Lenz vorbereitet worden. „Das Stück, das im vergangenen Jahr bei uns aufgefürht wurde, hatte schon großen Erfolg“, antwortete die Organisatorin Kerstin Kramer auf die Frage, warum ein englischsprachiges Theaterstück in der Storm-Schule aufgeführt werde. Außerdem sei dies eine gute Möglichkeit für die Schüler, ihre Fremdsprachen-Kenntnisse zu verbessern. Mit viel Applaus und Blumen wurden die Schauspieler verabschiedet, denen das Spielen vor den Heiligenstädter Schülern großen Spaß bereitet hat.

Lieber eine Eisdiele als eine Blutbank: Das Krefelder „The Flying Fish Theatre“ war erneut zu Gast in der Heiligenstädter Theodor-Storm-Schule und trat vor begeisterten Schülern auf. Foto: tlz/Klaus
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Viernheimer Tageblatt 11/2007 Text öffnen

Friedrich Fröbel Schule, Viernheim

Veranstaltung: Englischsprachiges Theaterensemble „The Flying Fish Theatre“ zu Gast bei den Fröbelschülern

Eine etwas andere Englischstunde

von unserem Mitarbeiter Uwe Buttler, Viernheim

Viernheim – Neue Wege geht die Friedrich-Fröbel-Schule, um ihren Schülern die englische Sprache näher zu bringen.

Bereits im vergangenen Jahr war das Krefelder Theaterensemble „The Flying Fish Theatre“ zu Gast in Viernheim. Damals hatte das Ensemble eine Detektivgeschichte in komplett englischer Sprache vorgetragen, welches gut angekommen war bei den Schülerinnen und Schülern. So entschied sich die Engischleherin Claudia Lobsinger-Sommer auch in diesem Jahr, die Gruppe einzuladen und für die Vorstellungen in den großen Saal des Bürgerhauses umzuziehen.

Der Start erfolgte gestern Morgen für die fünften bis siebten Klassen. Für sie wurde das Musical „McVamp“ aufgeführt. Hierbei geht es um einen Vampir, der kein Blut mag. Seine Mutter ist zwar entsetzt und wehrt sich zunächst vehement gegen den Wunsch des Sohnes, lieber Eis zu essen. Doch schießlich findet man einen Kompromiss und das sonst als Hauptmahlzeit dienende Blut findet im Eis Verwendung, welches sich natürlich gut verkauft.

Etwas anspruchsvoller, weil auch sprachlich erweitert, war das zweite Stück für die achten bis zehnten Klassen. „Furious Games“ ist eine unverblümte und realistische Auffürung über Gewalt und Aggression von Jugendlichen. Manchmal geradezu auf schockierende Weise kämpft dieses aktuelle Stück mit dem wachsenden Phänomen der Feindseligkeit in unserer Gesellschaft, das die Generation heute (be)trifft. Es hält uns einen Spiegel vor, in dem wir ein nicht nur schönes Bild erkennen können.

Von beiden Aufführungen waren alle Schüler und auch die Lehrer begeistert. Besonders zum Ende des ersten Stükes forderten die Kinder durch ihren Applaus Zugabe, die sie auch in Form der musikalischen Einspielungen bekamen.

Wie Claudia Lobsinger-Sommer und auch die anderen Englischlehrerinnen bereits im Vorjahr feststellen konnten, hat die besondere Englischstunde ihre Aufgabe voll erfüllt. Danach lernten die Schüler die erste Fremdsprache mit viel größerer Motivation und wer zuvor Angst hatte, sich der Vokabeln und Satzstellungen anzunehmen, der ging danach viel lockerer an die Materie, nachdem man gesehen hatte, wie sich das im Original anhört. Ähnliches erhofft sich Claudia Lobsinger-Sommer auch von den beiden gestrigen Vorstellungen. Die Idee jedenfalls ist wieder gut angekommen und der Spaß, den die Schülerinnen und Schüler im großen Saal des Bürgerhauses hatten, war unüberseh- und unüberhörbar. Für die fünften bis siebten Klassen wurde das Musical „McVamp“ aufgeführt.

Foto(2): wind
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"Happy Slapping"

Kehlheimer Stadtleben 12/2007 Text öffnen

Kelheimer Stadtleben, Donnerstag 13.12.2007

„Fröhliches Schlagen“ soll Schüler zum Grübeln bringen

TOLERANZ Vorurteile abbauen

Von Alex Roloff, MZKelheim.

Das Flying Fish Theatre führte das Stück „Happy Slapping“ in der Aula der Fachoberschule Kelheim auf. Besonders geeignet sei das zeitgenössiche Drama für fortgeschrittene Englischlerner im Alter von 17 bis 20 Jahren.
Die Fachschaft Englisch der FOS Kelheim organisierte das Ensemble für die Schüler der zwölften Klassen BOS und FOS. Das packende Drama befasse sich mit Themen wie Rassismus, Vorurteilen und Gewalt, daher lasse es sich gut mit dem Lehrplan der zwölften Klassen vereinbaren. Die Vorführung, ausschließlich in englischer Sprache, werde den sprachlichen Kenntnissen und Anforderungen der Schüler gerecht. „Es ist ein Versuchsballon, den wir starten“, erklärte Andrea Tremmel von der Fachschaft.
Rassismus und Einwanderung wurden in einer Schulaufgabe thematisiert.

120 Schüler verfolgten gespannt die sich entwickelnde Beziehung zwischen Joe und Hannah. Letztendlich findet das, was als „Happy Slapping - Fröhliches Schlagen“ beginnt, ein Happy End. Dafür müssen aber zwei sich fremde Personnen aufeinander zu gehen, kulturelle Überzeugungen ablegen und religiöse Vorurteile überwinden. Vor allem müssen sie Verständnis für die Situation des anderen entwickeln.
Anfangs taucht der gehetzt wirkende Joe in einem Park auf. Er ist Moslem, fühlt sich verfolgt und sucht einen Platz, an dem er sicher ist. Wie man später erfährt, wurde er von einer Gruppe Jugendlicher grundlos auf dem Schulhof geschubst, getreten und geschlagen. Dabei wurde die Szene mit einer Handy-Kamera gefilmt und durch den Filmenden immer wieder angeheizt. Im Park trifft er auf Hannah. Sie ist Jüdin und will den Grund wissen, warum Joe geschlagen wurde. Den kann er ihr aber nicht nennen. „Vielleicht verfolgen sie dich, weil du anders bist“, sucht Hannah nach einer Erklärung. Im Zwiegespräch stellen die beiden ihre unterschiedlichen Religionen fest und merken, dass sie aufgrund der bestehenden Vorurteile eigentlich keine Gemeinsamkeiten haben. „Du kannst Moslems nicht trauen“, wirft sie ihm an den Kopf. Moslems würden Frauen schlecht behandeln und andere Religionen nicht akzeptieren. Joe macht den Juden Geldhandel zum Vorwurf.

Gemeinsame Einsicht: Schließlich beendet er die Diskussion mit der Einsicht „nicht alles, was Tradition ist, ist aus sich heraus gut.“ Ein erster Schritt zur Überwindung tiefer Vorurteile ist getan. Auch Hannah stellt fest, dass auch sie Opfer der jugendlichen Schlägertruppe werden könnte. Immerhin sei sie Joe ähnlich, weil auch sie sich deutlich von den anderen unterscheide. So verabreden sich die beiden am Schluss des Stücks trotz möglicher Vorurteile von Hannahs Eltern. Nach der Vorstellung stellten sich die Schauspieler Kristi-Anne Seth und Graeme John den Fragen der Schüler.
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Volksstimme Zeitung 10/2006 Text öffnen

Volksstimme Zeitung, Freitag, den 20.10.2006

Englisches Theater begeisterte Schüler

„Flying Fish Theater“ Krefeld im Dr.-Tolberg-Saal

Völlig außer Atem versteckt sich ein Jugendlicher im Park. Gehetzt von Mitschülern, körperlich verletzt in einer Schlägerei, seelisch gedemütigt durch Beleidigungen seiner Altersgenossen, die das Ganze mit viel Spaß per Handy aufgezeichnet haben ...
Zum Glück ist diese Begebenheit diesmal nur die Szene eines Theaterstückes. „Happy Slapping“ (Fröhliche Schlägerei) nennt man dieses „neuartige Hobby“ einiger Jugendlicher, das sich leider allzu schnell von Problemvierteln im Süden Londons mittels Internet über weitere Länder Europas verbreitet hat.
 „Happy Slapping“ ist auch der Titel des Schauspiels von Monika Bubenheimer, das emotional sehr eindrucksvoll vor kurzem von jungen englischen Schauspielern des „Flying Fish Theaters“ Krefeld im Dr.-Tolberg-Saal gezeigt wurde – auf Englisch versteht sich.

175 Fachgymnasiasten der 11. bis 13. Klassen des Berufschulzentrums Schönebeck-Frohse verfolgten die Aufführung gespannt und interesseriert, obwohl sie vorher skeptisch gewesen waren: „Werden wir das Stück überhaupt verstehen? Wie kann man solche Themen wie Intoleranz und Rassismus auf der Bühne darstellen? Hoffentlich wird es nicht langweilig!“ Doch das wurde es nicht. Durch das mitreißendes Spiel beim Ringen um Verständnis und Menschlichkeit konnten sich die Zuschauer gut in das Geschehen hineinversetzen, die Handlung wurde auch durch reichlich Mimik, Gestik und Musik übermittelt, und die dargestellten Konflikte waren die unserer Gegenwart.
Am Ende des Theaterbesuches gab es noch die Möglichkeit zur Befragung der Schauspieler, die gern und rege genutzt wurde – von Skepsis oder Scheu der englischen Sprache gegenüber war da nichts mehr zu spüren. Das Fazit im darauf folgenden Unterricht: Klasse Theater – Englisch mal anders.

Autorengruppe des FachgymnasiumSchönebeck
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Schweriner Volkszeítung 09/2006 Text öffnen

Schweriner Volkszeitung 29. September 2006

„Happy Slapping“ oder Englisch mal anders

Muttersprachliches Theater bereichert Sprachunterricht am Gymnasium am Sonnenkamp in Neukloster

Neukloster - von Bernd Möschl

Der Englisch-Unterricht für die Klassen 11 bis 13 in Neukloster fand Mittwochvormittag in der Aula des Gymnasiums statt. „The Flying Fish Theatre“- eine kleine Theatertruppe aus Großbritannien gab ihr allererstes Gastspiel am Sonnenkamp vor 190 angehenden Abiturienten und ihren Sprachpädagogen.
„Gern haben wir das Angebot dieses englischen Wandertheaters angenommen, denn es gibt unseren Schülern einmal die Gelegenheit, die Fremdsprache unmittelbar zu erleben“, meint Englisch-Lehrerin Katrin Kuchel. Die Fachschaftsleiterin fand aber nicht nur unter ihren Sprachlehrer-KollegInnen begeisterte Zustimmung. „Die Thematik des Stücks ist hochaktuell und berührt in vielen Fragen auch unseren gegenwärtigen Stoff“, erklärt Philosophie-Lehrerin Dagmar Kiesel.

Worum es geht, ist für Außenstehende zunächst schwer zu erfassen. Denn die Akteure sprechen kein Wort Deutsch. Auf der Bühne mit der Kulisse einer graffitibesprühten Mauer steht eine Parkbank. Ein im Gesicht blutender junger Mann in völlig zerzauster Schuluniform kommt angerannt und versteckt sich ängstlich, als aus der anderen Richtung ein Mädchen daher schlendert. Offensichtlich auch eine Schülerin. Aus der unvermeidlichen Begegnung der beiden etwa Gleichaltrigen entspinnt sich - immer wieder von ängstlichem Umherschauen unterbrochen - ein Dialog um ihre jeweilige Identität.
Joe und Hannah, so heißen die beiden, fühlen sich einerseits als Engländer, wollen aber auch ihre Herkunft weit entfernt der britischen Inseln nicht verleugnen. Streit um religiöse und rassistische Voruteile .Aus der Schilderung, dass der eine von einer ostafrikanischen Insel mit halb hellhäutig arabischer und halb schwarzafrikanischer Bevölkerung stammt und die andere in Israel geboren ist, entwickelt sich ein heftiger Streit um religiöse und rassistische Vorurteile, die die beiden jungen Leute aus den Medien kennen. Zunächst schmollend hinter die jeweils bevorzugte Musikkonserve zurückgezogen, gewinnt jedoch die Neugier Oberhand und die beiden stellen erstaunt fest, dass sie persönlich ganz anders sind.
Sie verbindet eigentlich viel mehr als die Vorliebe für diesen friedlichen Ort im Park. Mit kleinen Neckereien und linkischen Tanzversuchen zur bisher ungekannten Lieblingsmusik des jeweils anderen kommen Joe und Hannah einander näher. Als schließlich das Mädchen den plötzlich wieder an seine Angst und den Grund seiner Flucht in den Park erinnerten Jungen tröstet, ist kaum mehr zu bezweifeln, dass die beiden ein Liebespaar werden.
Nach einem kurzen Szenenwechsel deutet sich auch ein verständiges Auskommen ihrer beiden Familien an. Und Hannah kann ihren Joe endlich ermutigen doch mit seinem Problem an die Öffentlichkeit zu gehen.

„Fröhliches Prügeln“ ist nicht unbekannt, denn wie sich herausstellt, war der Schüler nicht das Opfer fremdenfeindlicher Übergriffe, sondern einer auch hierzulande nicht unbekannten „Modeerscheinung“ unter Jugendlichen geworden, die sich als Clique einen vermeintlich Schwächeren greifen, um ihn zu drangsalieren, zu verprügeln und hinterher mit der im Kamera-Handy gefilmten Gewalt angeben zu können.
 „Happy Slapping“- auf Deutsch so viel wie „fröhliches Prügeln“- heißt diese nicht zu tolerierende Umgangsform im Jargon.

Zwei Schauspielprofis vor selbst entworfenen Kulissen „The Flying Fish Theatre“ 2001 in Wolverhampton gegründet, tourt gegenwärtig mit drei Stücken durch Schulen im deutschsprachigen Raum, die neben der englischen TheaterKunst und hochaktuellem Diskussionsstoff vor allem die authentische Sprache verbreiten möchten. Neben Autorin und Regisseurin Monika Bubenheimer und Managerin Kristi-Anne Seth „hinter der Bühne“ agieren in sämtlichen Rollen ausschließlich die beiden nur englisch sprechenden Schauspielprofis Judie Matthews (24) und Peter Biggs (36) vor den selbst entworfenen Kulisssen.

Spontaner Beifall und Pausengespräche Zu ihrem aktuellen Repertoire zählt neben „Happy Slapping“ für die Oberstufe das Stück „Kissing Like Juliet“ für die Mittelstufe und das spaßige 20er-Jahre-Musical „The Banana Gang“ für die jüngeren Schüler. Der spontane Beifall und die angeregten Pausengespräche der Schüler am Gymnasium Neukloster zeigten deutlich, dass die englische Theatertruppe bis in die Pointen hinein verstanden wurde. Eine prima Abwechslung für den Unterricht.
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"Kissing like Juliet"

Rotenburger Kreiszeitung - Scheeßeler Nachrichten 03/2007 Text öffnen

Rotenburger Kreiszeitung – Scheeßeler Nachrichten, Freitag, den 09. März 2007

Eine Reise in die Theaterwelt

„The Flying Fish“ in der Beeke-Schule

SCHEESSEL (hu)

Mit der Einladung des Ensembles „The Flying Fish Theatre“ ist der Fachlehrerschaft „Englisch“ eine tolle Belebung des Englischunterrichts der Beeke-Schule gelungen. Das pädagogisch-orientierte britische Tournee-Theater wurde 2001 in Krefeld gegründet und ist seitdem mit verschiedenen Programmen ständig auf Tour.

In der Aula der Beeke-Schule erlebten jetzt Schüler der 9. und 10. Klassen der Beeke-Schule sowie zwei 10. Klassen der Eichenschule das Theaterstück „Kissing like Juliet“, was man frei mit „Küssen wie Julia“ übersetzen könnte. Denn genauso, wie einst Julia ihren Roemo, möchte auch die junge Sandra (Judie Matthews) ihren Freund Joseph (Peter Biggs) küssen. Joseph will Sandra jedoch die Wunderwelt des Theaters, von Aristophanes, Shakespeare, Ibsen, bis zu den zeitgenössischen Autoren zeigen und erklären. Er begibt sich mit ihr und dem Publikum, das ständig in das Geschehen mit einbezogen wird, auf eine Art Entdeckungsreise durch die Theater-Epochen. Sandra weiß nicht viel über Theater, sie betrachtet es als altmodisch und langweilig. Sie ist mehr an Filmen und Liebesgeschichten interessiert.
Im Laufe der Handlung unternimmt sie immer wieder unterhaltsame Versuche, die romantische Heldin zu spielen und dabei ihren Joseph endlich zu küssen.

Die Bühnenfiguren, die Schauspieler und das Publikum lernen letztendlich, dass ein Theaterstück nur gemeinsam zum Leben erweckt werden kann. So entstand für alle ein eindrucksvolles Erlebnis. Jeder lernte etwas vom anderen und für die Schüler war es toll, so genannte „Native speakers“ – Muttersprachler – in einem Theaterstück in englischer Sprache zu erleben. Die beiden Schauspiel-Profis Judie Matthews und Peter Biggs boten eine formidable schauspielerische Leistung. Die 24-jährige, in Wolverhampton geborene Judie und ihr 36-jähriger, in Ipswich geborener Kollege Peter sind das ganze Jahr auf Tour. „Eine Auszeit gibt es zu Ostern und zu Weihnachten. Dann besuchen wir unsere Familien in England“, erzählten die beiden sympathischen Schauspieler. Nach dem Theaterstück beantworteten sie noch viele Fragen der begeisterten Schüler.
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Lübecker Nachrichten 09/2006 Text öffnen

Lübecker Nachrichten, 22. September 2006

Turbulenter Englischunterricht auf der Realschul-Bühne

Von Wolfgang Glombik

Bad Segeberg - So bringt Englischunterricht noch mehr Spaß: Gestern überließen in der Realschule am Seminarweg die Pädagogen den Schauspielern das Feld. Das englischsprachige „Flying Fish Theatre" legte auf der Bühne der Aula turbulentes, interaktives Theater hin.
Die Schüler hingen sichtlich an den Lippen der Schauspieler. Teilweise wurden sie mit in die Szenen einbezogen and durften selbst mit auf die Bühne. Das war kein langweiliges Sprechtheater. Da wurde gerungen, geküsst und getanzt. Anfangs' wurde ein turbulentes Gangster-Musical geboten - in einfachem English für die jüngeren Schüler. Die Älteren sahen dann  „Kissing like Juliet".
Judie Matthews and Peter Biggs gaben dabei alles and sparten nicht mit halsbrecherischen Action-Szenen. Ihre Theater-Suche im Internet hatte sich offenbar gelohnt: Für die Englischlehrerin Ute Lasser-Gruchat waren die Vorstellungen „eine wunderbare Gelegenheit", Schüler an das Theater heranzuführen. „Die Schülerinnen und Schüler sollen erleben, dass sie viel mehr Englisch verstehen, als sie vielleicht vorher geglaubt haben." Wichtig sei ihr auch, dass die Jugendlichen Englisch nicht immer nur aus dem Munde der Lehrer hörten, ,sondern auch einmal von authentischen Muttersprachlern". „Das machen wir auf jeden Fall wieder", zeigte sich die Lehrerin von den Reaktionen begeistert.
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Kölner Stadtanzeiger 09/2006 Text öffnen

Kölner Stadt-Anzeiger, Donnerstag, den 14.09.2006

Wie Küsse den Unterricht spannend machen können

Mit dem Stück „Kissing like Juliet“ gastierte zum ersten Mal ein britisches Theater in der Otto-Lilienthal-Realschule

Wahn – Wenn der Englisch-Unterricht an der Schule zu langweilig wird, kann „The Flying Fish Theatre“ helfen. Für Kinder der Klassen 8 bis 10 hat es das Stück „Kissing like Juliet“ geschrieben, das in klarem und etwas fortgeschrittenem Englisch verfasst ist. Es wirft einen Blick auf die Geschichte des Theaters durch die Augen zweier Jugendlicher. Die Griechische Tragödie von Aristophanes, William Shakespeare und Henrik Ibsen entdeckt Joseph für seine Freundin Sandra, die nur eines in Sinne hat, ihn zu küssen, wie Juliet ihren Romeo.
Das „Flying Fish Theatre“ hat in seinem Stück aufgegriffen, was viele Jugendliche empfinden: Theater sei altmodisch und langweilig, meint Sandra. Doch ihr Freund Joseph, der selber gerne schreibt, zeigt ihr, dass es in Wirklichkeit eine spannende Wunderwelt ist.
Die Beiden betrachten neben den Formen des Theaters von der griechischen Tragödie bis zum Realistischen von Henrik Ibsen auch den Schauspieler, der eine Rolle spielt und gleichzeitig ein wirklicher Mensch ist. Das freut Sandra wiederum, weil sie Joseph tatsächlich küssen will und nicht nur wie Juliet ihren Romeo.

„Theater ist kein passives Geschehen, sondern ein symbiotisches Verhältnis von Publikum, Bühnenfiguren und Schauspielern, die alle gemeinsam ein Theater-Erlebnis entstehen lassen“, sagt Kristi-Anne Seth, die Geschäftsführerin des pädagogisch orientierten, englischen Tournee-Theaters. Sandra, eine 15-jährige Schülerin der zehnten Jahrgangstufe, hat fast alles verstanden, was Peter Biggs und Judie Matthews über Shakespeare und Aristophanes gesagt haben. Und sie möchte sich jetzt sogar einmal ein Stück von Shakespeare im Theater anschauen. Bei ihr ist also der Plan von Milica Airo, der Vorsitzenden der Fachkonferenz Englisch an der Otto-Lilienthal-Realschule, aufgegangen. „Wir wollten, dass die Schüler die englische Sprache lebendig erleben und Lust auf Theater bekommen.“ (rs)
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"The Banana Gang"

Kieler Nachrichten 09/2006 Text öffnen

Kieler Nachrichten – Holsteiner Zeitung 23.09.2006, Nr. 223

Theater statt Unterricht: So macht Englisch Spaß

Das „Flying Fish Theatre“ übernahm im Gymnasium (vorübergehend) den Lehrplan

Von Jan Köster

Kronshagen
– Dass es ganz schön gefährlich werden kann, sich mit einem Gangster wie „The Boss“ einzulassen, konnten gestern die Schüler der 6. und 7. Klassen des Gymnasiums Kronshagen erfahren. Einige von ihnen bedrohten „The Boss“ und sein dämlicher Helfer „Smiley“ sogar mit Bananen! Genauer gesagt: 42-calibre bananas with silencers, denn „The Boss“ und seine „Banana Gang“ kamen auf Englisch daher – als Theaterstück des „Flying Fish Theatre“ aus Krefeld, das die Schule besuchte, um Spass an der englischen Sprache zu wecken.
 „Wir versuchen alle 2 Jahre so ein Theater einzuladen, um die Kinder für die englische Sprache zu interessieren“, erklärte Ingetraut Tiemann-Zerbes, Englische Fachleitung der Schule.
Für 2 Aufführungen waren die „Fliegenden Fische“ gestern in Kronshagen: Mit der Gangster-Posse „The Banana Gang“ für die 6. und 7. Klassen und mit „Kissing like Juliet“ einem Stück über das Theater selbst, für die 8. und 9. Klassen. Die Absicht: Den Schülern auf unterhaltsame Weise zeigen, dass ihr Schul-Englisch durchaus taugt, um „native speaker“ wie die beiden Schauspieler Judie Matthews und Peter Biggs zu verstehen. Die Mittel dazu: ein aufs jeweilige Publikum zugeschnittener Wortschatz, aussagekräftige Gestik und Mimik und hilfreiche Requisiten.Und natürlich der Dialog mit dem Publikum. Etwa, wenn „Detective Dick Pacey“ die Schüler fragt, ob sie „The Boss“ gesehen hätten und sie warnt „He hates children!“
Ein Konzept, das ganz offensichtlich funktionierte. Schließlich gelang es Judie Matthews und Peter Biggs, die volle Aufmerksamkeit von 170 elf- und zwölfjährigen Schülern zu bekommen, und eine ganze Stunde lang zu behalten – obwohl die Luft in der Aula schon nach kurzer Zeit zu warm und verbraucht war. Zum Schluss forderten die Schüler sogar lautstark „Zugabe“ und bekamen noch einmal den „Banana Gang Song“ aus dem Stück, bevor sich die Schauspieler gemeinsam mit ihrer Regisseurin Monika Bubenheimer den Fragen des Publikums stellten – auf Englisch, selbstverständlich. Was die Schauspieler am liebsten machen, ob sie verheiratet sind oder andere Familien haben, ob es Cheerleader in England gibt und welches der Lieblings-Fußballclub von Peter Biggs ist – die Kinder hätten wohl noch ewig weitergefragt, wenn nicht Ingetraut Tiemann-Zerbes an den Beginn der nächsten Unterrichtsstunde erinnert hätte. Dafür kassierte die Lehrerin die einzigen „Buh“-Rufe dieser Aufführung, die sie sicher ebenfalls als Zeichen des Erfolgs werten darf.
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Thüringen Landes Zeitung 01/2006 Text öffnen

Thüringen Landes Zeitung 17. Januar 2006

Bosse, Gangs und Gangster

Englisches Theater im Gymnasium

Leinefelde-Worbis – (tlz/ot)

The Flying Fish Theatre – das sind zwei junge Engländerinnen, die gestern im Staatlichen Gottfried-Wilhelm-Leibniz Gymnasium zwei Vorstellungen in ihrer Muttersprache gaben. Für die Schüler der Klassen 6 und 7 stand „The Banana Gang“ auf dem Programm, eine Fantasie-Geschichte über Bosse, Gangs und Gangster für Englischanfänger.

Kurzinhalt: Detectiv Dick Pacey stoppt das Unwesen der Verbrecher und bringt den Boss und Smiley am Ende in den Knast, von wo der Boss Briefe an seine Geliebte Missy Moss schreibt. Das zweite Stück über Teenager und Alkohol wurde vor den fortgeschrittenen Englischschülern der Klassen 8 und 9 aufgeführt und handelte von den Gefahren, die der Missbrauch geistiger Getränke mit sich bringt.

„The Flying Fish Theatre“ gibt es seit dem Jahr 2001“ sagt die Theaterleiterin Kristi-Anne Seth, die gestern Morgen mit ihrer Kollegin Jessica Lines die Schüler zum Nachdenken und Lachen brachte. Die beiden Akteurinnen spielen in ganz Deutschland, egal ob in einer Hauptschule oder einem Gymnasium. Auf die Bühne bringen sie Themen wie Alkohol, Scheidung oder Sexualität. Als Jazz-Sängerin Missy Moss begeisterte Kristi-Anne Seth gestern Morgen die Englischschüler der Klassen 6 und 7. Sie trat wie ihre Kollegin Jessica Lines in mehreren Rollen auf.
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Landauer Zeitung - Vilstaler Zeitung 12/2005 Text öffnen

Vilstaler Zeitung, Samstag, den 03.12.2005

„The Banana Gang“ hieß das Stück, mit dem „The Flying Fish Theatre“ aus Krefeld am Donnerstag in der Realschule Landau gastierte.

Helmut Menrad hat die englischsprachige Tournee-Truppe engagiert, um den Schülern der 6. und 7. Klassen einen Englischunterricht der etwas anderen Art zu bieten. „The Banana Gang“ ist ein Gangster-Musical mit plötzlicher Wendung, das in den Al Capone-Zeiten spielt. Das Stück nahm die Schüler mit auf eine abenteuerliche Reise in die Welt von Kriminellen und Detektiven. Gemeinsam mit Held Dick Pacey folgten die Zuschauer der Spur des grausamen Gangsters „The Boss“, der bekannt ist fürs Stehlen, Morden und Terrorisieren der ganzen Stadt. Als die Mobiltelefone der Stadt plötzlich verschwinden, stellen sich für Dick viele Fragen und er begibt sich auf eine Mission, um nach Antworten zu suchen: Handelt „The Boss“ mit Mobiltelefonen? Was bedeutet die rauchende Banane? Wer ist Bob? Wird es Dick gelingen, die Geheimnisse zu enthüllen?

Das Stück erzählt eine spannende Geschichte, bei der auch das Publikum direkt in die Vorstellung miteinbezogen wurde. In der Turnhalle vermischten sich Humor, komischhe Effekte und Musik mit einer äußerst bildlichen Darstellung.

 (Text/Foto: Hofner)
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Kommentare zu "Banana Gang"
 

"Cowards"

Regionale Zeitung Cloppenburger Land 02/2004 Text öffnen

Regionale Zeitung CLOPPENBURGER LAND – Donnerstag, 19. Februar 2004

Zuschauer, Zuhörer und Mitspieler

Englisches Theater forderte die ganze Aufmerksamkeit am

MOLBERGEN (la)

"Ich habe fast alles verstanden", freute sich Sarah nach der Aufführung von "Meeting Minnie", einem in Englisch aufgeführten Theaterstück des "Flying Fish Theatre", das in Krefeld beheimatet ist, aber in dem nur englische Schauspieler mitwirken. "Ich wusste gar nicht, dass ich schon so viel Englisch gelernt habe", ergänzte Maria sichtlich stolz.

Über eine Stunde waren die Sechstklässler Zuschauer, Zuhörer und Mitspieler in der Aufführung "Meeting Minnie", in der die beiden englischen Schauspielerinnen den Schülern Szenen aus dem täglichen Schulalltag präsentierten. Phantasie und Vorstellungskraft, verbunden mit der Einbeziehung der Schüler in die Aufführung, sollen das Lernen der englischen Sprache unterstützen. Die Beteiligung der Schüler spielte eine wichtige Rolle, sodass die Schüler sich immer im Zentrum der Handlung fühlten.

 Auch die Aufführung für die Klassen 9 und 10, "Cowards", wollte die Probleme der Schüler ansprechen, ging es doch in den vier Szenen um Feigheit, Zivilcourage und Gruppenzwang. Hast du Mut zu stehlen? Wieviel trinkst du? Wie weit gehst du, um akzeptiert zu werden? Waren die Fragen, mit denen die Schüler konfrontiert wurden.

Auch hier waren die Schüler erstaunt, wieviel Englisch sie schon verstehen konnten, denn immer erfassten sie die Inhalte der Szenen. Zum Schluss der Aufführungen stellten sich die beiden Schauspielerinnen aus Lincolnshire, die seit 1998 Schülertheater in Deutschland machen, den Fragen der Schüler - natürlich fand auch dieses Interview in Englisch statt.
Fachkonferenzleiter Heinz-Gorg Berg lobte denn auch die Schauspielerinnen für ihr Englisch, das die Schüler gut verstehen konnten. "Sie haben altersgerecht gesprochen und die Schüler nicht überfordert. Außerdem sprach die Spielszenen die Schüler an, dass die Kinder immer aufmerksam und interessiert waren."
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Nummer 21. WM 6 Peißenberg 01/2004 Text öffnen

Nummer 21. WM 6 Peißenberg Januar 2004

Nicht nur verstehen, was jemand sagt

Englisches Theater in WSO

von Schubert

PEIßENBERG - Gesprochene Sprache zur verstehen ist laut Craig Gerber von der „Wirtschaftsschule Oberland“ (WSO) eine der Grundfertigkeiten, die man sich aneignen muss, wenn man eine Fremdsprache erlernen will. Und weil ein Theaterbesuch – vor allem, wenn dort „Native speakers“ – Muttersprachler – agieren – eine gute Gelegenheit dazu ist, gehöre dieser einmal pro Jahr zum Programm der Schule.

In der vergangenen Woche holte sich die Schule dazu gleich das ganze Theater ins Haus. „Das ist weniger aufwändig“, so Gerber, „als wenn wir nach München fahren.“ Nur zwei Schulstunden werden so verbraucht, nicht ein ganzer Tag, außerdem ist es billiger, die Schauspieler in die Schule zu bringen, als alle Schüler ins Theater zu fahren. So gastierte das „Flying Fish Theatre“ in der Peißenberger Schule.

Eva Bittmann hat es gefallen. „Sie haben langsam und deutlich gesprochen“, meint die Schülerin, „so dass ich es gut verstehen konnte.“ Und fügt hinzu: „Das Thema war allerdings nicht mein Fall.“ Das Stück „Cowards“ handelte von Mut und Mutproben. Ihre Mitschülerin Sarah Estner war begeistert davon, wie die beiden Engländerinnen Kristi-Anne Seth und Monika Bubenheimer „die Emotionen rübergebracht“ haben. Für Seth, die zusammen mit Bubenheimer während des ganzen Schuljahres durch Deutschland tourt, hat das Erlernen von Fremdsprachen eine große Bedeutung, die weit über die kommunikative Bedeutung von Sprache hinausgeht. „It expands your way of thinking, you understand people“, meint sie, - die Fremdsprache erweitere das Denken, man verstehe damit die Menschen. Und das sei mehr als nur das Verstehen dessen, was sie sagen. Und selbst auf der Ebene der Kommunikationstheorie könnte so mancher Schüler noch aus dem Theaterbesuch lernen. Zum Beispiel, dass es Situationen gibt, in denen die beabsichtigte Kommunikation wesentlich besser funktioniert, wenn man nicht redet.

 st.
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Nordbayerischer Kurier 12/2003 Text öffnen

Nordbayerischer Kurier 18. Dezember 2003

Aufführung und Interview - beides in Englisch

"Flying Fish Theatre" gastierte an der Realschule

PEGNITZ - Gespielt werden die Stücke in englischer Sprache. So soll den Schülern "echtes" und nicht - wie gewohnt - Schulenglisch näher gebracht werden. Bei dem Stück "Cowards", das gestern für rund 150 Realschüler aufgefürt wurde, geht es um das Thema Mutproben. Um ein Thema also, mit dem schon fast jeder Jugendlicher konfrontiert wurde. Wie weit muss man gehen, um akzeptiert und nicht ausgeschlossen zu werden? Muss man stehlen, um zu einer Gruppe zu gehören? Muss man Alkohol trinken, um locker zu sein? Dies sind Fragen, die die beiden Schauspielerinnen aus England über das Stück an die Schüler stellen.

Bereits im Vorfeld wurde im Englischunterricht von den beiden Lehrkräften Josef Brunner und Dieter Rudolf das Theaterstück mit den Schülern behandelt. So konnten sich die Jugendlichen für ein in englischer Sprache geführtes Interview mit den Akteurinnen vorbereiten. Die Schüler wollten wissen, woher die Schauspielerinnen kommen, was ihre Hobbys sind, ob sie bereits in ihrer Schultzeit Theater gespielt haben.
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"Meeting Minnie"

Osnabrücker Zeitung 03/2004 Text öffnen

Osnabrücker Zeitung 12. März 2004

Direktflug von Hogwards zur O-Stufe nach Borgloh

Englisches Theater bot Spaß und sprachlichen Ansporn

HILTER (rop) - Ein ohrenbetäubendes "Good Morning" ließ die Borgloher Sporthalle erbeben.
Begeistert begrüßten die 228 Schüler der Orientierungsstufe Hilter-Borgloh die kleine Hexe Minnie. Zwei Stunden lang nahm das "Flying Fish Theatre" die fünften und sechsten Klassen mit auf die Reise von England nach Borgloh.

Vergnüglichen Spaß und sprachlichen Ansporn zugleich bot das Ein-Personen-Stück "Meeting Minnie" den insgesamt zehn Klassen, die sich in der Sporthalle versammelt hatten. Als Autorin, Regisseurin und Schauspielerin zog Kristi-Anne Seth ihr junges Publikum mitten hinein in das turbulente Geschehen um Minnie. Mit Koffer und Besen machte sich die junge Hexe auf die Suche nach einer passenden Schule. Immer wieder sicherte sie sich dabei die praktische Unterstützung der Jungen und Mädchen, die gerne mit auf die Bühne traten. Doch weder in Hogwards noch in der Zirkusschule öffneten sich für Minnie die Türen. Umso einmütiger stimmten die Fünft- und Sechstklässler dafür, sie in ihre eigenen Reihen aufzunehmen.

An Schulen in ganz Deutschland und den Benelux-Staaten tritt Kristi-Anne Seth mit ihrem 2001 gegründeten Tourneetheater auf. Mit pantomimischen Gesten, ausdrucksvoller Mimik und viel Humor weckt sie in den Schülern die Begeisterung für die englische Sprache, denn: "Englisch macht Spaß!", stellen die Schüler schnell fest. Auch Monika Berger, Fachleiterin Englisch, erwartet durch das Theaterstück neue Motivation in den Klassen: "Die Schüler sehen, wie viel sie schon verstehen können." Dabei nahmen sie schon im Vorfeld mit großem Eifer die Wörterbücher zur Hand, um einen ganzen Fragenkatalog für das Gespräch mit der Schauspielerin zu formulieren. Monika Berger zeigte sich unterdessen vom Konzept des "Flying Fish Theatre" überzeugt: "Das ist einfach toll!"
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Neumarkter Nachrichten 01/2004 Text öffnen

Neumarkter Nachrichten NN 14. Januar 2004

Lisa ist begeistert von der Hexe Minnie

Englischsprachiges Theaterstück für die Schüler des

NEUMARKT (ad) - Lisa, Saskia und Elisabeth rutschen unruhig auf ihren Stühlen. Ein englischsprachiges Theaterstück erwartet sie. "Auf jeden Fall besser als Unterricht", meint Lisa.

Kristi-Anne Seth vom "Flying Fish Theatre" begeisterte Schüler der 5. und 6. Klassen des Ostendorfer-Gymnasiums mit einer furiosen "One-Woman-Show": "Meeting Minnie" heißt ihr Stück. Seth fesselte ihr Publikum von der ersten bis zur letzten Sekunde. Dies gelang ihr mit Hilfe von Clownerie und pantomimischen Einlagen, vor allem aber dadurch, dass sie die Kinder intensiv in die Darbietung einbezog.

Das "Flying Fish Theatre" spielt vorwiegend für Kinder, aber auch für Erwachsene. Die Stücke für Erwachsene oder ältere Schüler thematisieren Alltagsthemen wie Scheidung, Alkohol oder Mobbing.
"Meeting Minnie" handelt dagegen von Alltags-Problemen einer kleinen Hexe namens Minnie. Minnie bemüht sich um die Aufnahme an verschiedenen Schulen, unter anderem einer Zirkusschule, und scheitert zunächst immer wieder. Schließlich bewirbt sie sich beim Ostendorfer-Gymnasium. Mit überwältigender Mehrheit - und hier geht das Theater in Wirklichkeit über - stimmten die Fünft - und Sechstklässler dafür, Minnie in ihre Reihen aufzunehmen.

Nach Ende der Aufführung hatten die Schüler die Möglichkeit, der Schauspielerin Fragen zu stellen - auf Englisch, versteht sich. So erfuhren die Zehn - und Elfjährigen etwa, dass Kristi-Anne Seth alle Harry-Potter-Romane gelesen hat und ein Fan des Schauspielers Anthony Hopkins ist. Sinn der Sache ist, "dass die Schüler ihre Kenntnisse an einem, ‚native speaker' erproben können", sagt Lothar Rehn, Lehrer am Ostendorfer-Gymnasium. "Meeting Minnie" war nicht das erste englischsprachige Theaterstück, das eigens für Schüler des Ostendorfer-Gymnasiums aufgeführt wurde. Allerdings sei dies der erste Versuch gewesen, auch "die ganz Kleinen" mit Hilfe der Schauspielkunst für die englische Sprache zu begeistern, berichtet Lothar Rehn. Dieser Versuch war offensichtlich von Erfolg gekrönt: Das meiste hätten sie verstanden, sagen Lisa, Saskia und Elisabeth. Super sei es gewesen, auch da sind sie sich einig. Während Lisa vor allem von den Szenen im Zirkus beeindruckt ist, hat es Saskia am besten gefallen "wenn sie immer so ‚dumm' getan hat".
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Süddeutsche Zeitung 01/2004 Text öffnen

Süddeutsche Zeitung - "Holzkirchen" 23. Januar 2004

Lockeres Spachtraining

"Flying Fish Theatre" spielt für Gymnasiasten

TEGERNSEE - Fliegende Fische zu Gesicht zu bekommen ist nicht so leicht. Fliegende Fische zu sehen, die auch noch Theater spielen, ist ungleich schwerer. Und doch wurde dieses Privileg am gestrigen Donnerstag einigen Klassen des Tegernseer Gymnasiums zuteil. Die Schüler besuchten nämlich eine Aufführung des Krefelder "Flying Fish Theatre" im Ludwig-Thoma-Saal in Tegernsee.

Das Theaterensemble tourt seit 2001 durch Deutschland und Holland, in diesem Jahr steht zum ersten Mal auch der Freistaat Bayern auf dem Spielplan. Seit Oktober vergangenen Jahres besteht der Kontakt mit dem Tegernseer Gymnasium, nun wurden die Planungen in die Tat umgesetzt. Zwei Stücke haben sie gegeben, eines für die sechste Jahrgangsstufe ("Meeting Minnie") und eines für die achten Klassen ("Cowards"). Das erste Stück sollte Phantasie und Vorstellungskraft der Kinder gleichermaßen anregen und so zum Lernen der Sprache anspornen. Dabei wurde auch das Publikum immer wieder in die Handlung einbezogen.
Für die älteren Kinder gab es ein Stück über Mut und Feigheit. Mehrere beispielhafte Situationen ließen die Kinder die Gewissensfragen ihres Alltags miterleben. Zum Beispiel die, wie weit man gehen würde um Anerkennung zu finden.

Die beiden Frauen hinter den Fliegenden Fischen sind Kristi-Anne Seth und Monika Bubenheimer. Beide haben Theater an der Hochschule der schönen Künste in Utrecht studiert. Dort lernten sie sich kennen, und beschlossen, nach anderen Engagements, englisches Theater für Jugendliche zu machen. Seit drei Jahren spielen sie jugendgerechte Stücke in englischer Sprache und wollen damit dazu beitragen, Jugendliche über den Unterricht und die Schule hinaus zu begeistern - für Theater und für die Sprache. Und das scheint dem Duo auch bei den Tegernseer Gymnasiasten voll und ganz gelungen zu sein: "Wir haben ein sehr positives Feedback von den Kindern bekommen", erzählt Bubenheimer. Die Schüler hätten sie auch "von der Sprache her sehr gut verstanden". Verstanden haben sie wohl auch die Lehrer - denn auch von dieser Seite gab es lobende Worte.

ert
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Schülerstimmen zu Meeting Minnie
 

"The Pill"

Meller Kreisblatt 03/2004 Text öffnen

Meller Kreisblatt 12. März 2004

Probleme auf Englisch

"Flying Fish Theatre" behandelte Fragen der Sexualität

Melle (js) - Was passiert, wenn sich ein 13-jähriger Teenager plötzlich für die Fragen der Sexualität interessiert?

Mit seiner englischen Komödie „The Pill“ verdeutlichte das „The Flying Fish Theatre“ vor Schülern der Ratsschule auf amüsante Weise die Unsicherheit von Eltern und Kindern in der Pubertät. Die Klassen sieben und acht der Ratsschule ließen sich schnell von den beiden Akteurinnen in ihren Bann ziehen. Kein Wunder, denn mit der Slapstick-Komödie veranschaulichten Kristi-Anne Seth (Mutter) und Jessica Rees (Tochter) auf der Bühne des Festsaals am Schürenkamp ein heikles Thema locker und informativ.

Verständliche und humorvolle Dialoge sowie starke Mimik gaben der Inszenierung ihren Reiz. Wenn plötzlich das Interesse für die Sexualität einsetzt, geraten Eltern in Panik. Dann helfen nur Gespräche und gegenseitiges Vertrauen weiter. Dies lernten auch die 13-jährige Sally und ihre scheinbar prüde Mutter am Ende. Authentisch wirkte die Handlung. Die Tochter scheut sich, von ihrem Freund, mit dem sie zelten möchte, zu erzählen. Eine Diskussion voller Unverständnis füreinander wird in Gang gesetzt. „Boring und behind time“, findet Sally ihre Familie. Die enttäuschte Tochter lässt keine Gelegenheit aus, mit intimen Fragen und ersten Erlebnissen zu schocken: Kondome mit Erdbeergeschmack habe sie längst ausprobiert. Aufgeblasen und mit Wasser gefüllt, sei das Gummi auf einem Cabriolet gelandet. Dies findet ihre konservative Mutter gar nicht zum Lachen. „Du bist noch zu jung“, reagiert sie entsetzt, als die Tochter zudem ihr Wissen über die Pille preisgibt. Doch am Ende gehen beide aufeinander zu.
Das "Flying Fish Theatre" wurde für die professionelle Darbietung mit viel Applaus belohnt. Anschließend nutzten einige Schüler die Gelegenheit für Fragen.

Julia Schlöpker
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Rheinische Post Krefeld 07/2003 Text öffnen

Rheinische Post Krefeld, 03. Juli 2003

"Flying Fish Theatre" an der Realschule Tönisvorst

Die Pille schmeckt nach gar nichts

TÖNISVORST - Gebannt warteten die Schüler und Schülerinnen der achten Klassen in der Aula der Realschule Tönisvorst: Das in Krefeld beheimatete englischsprachige Tournee-Theater "Flying Fish Theatre" gastierte hier mit seinem aktuellen Stück "The Pill".
Mit der Aufführung traf das Schauspieler-Duo Monika Bubenheimer (33) in der Rolle der dreizehnjährigen Tochter Sally und Kristi-Anne Seth (34) als deren Mutter den Nerv des jungen Publikums.

Eltern hören nicht richtig zu "Parents never really listen!", klagt Sally in das Publikum über nicht zuhörende Eltern und findet sofort rege Zustimmung. Immer wieder treten die Figuren aus der Szene heraus und teilen den Schülern ihre Gefühle und Gedanken in direkter Ansprache mit. Durch flotte Dialoge zieht das Stück die Zuschauer mitten hinein in eine Mutter-Tochter-Beziehung an einem ernsten Prüfstein: Sally möchte zu gerne wissen, warum die große Schwester ihrer besten Freundin Susan nicht mit ihrem Freund allein im Zelt schlafen sollte. Kindlich naiv konfrontiert sie die Mutter mit ihren ersten spielerischen Erfahrungen in Puncto Verhütung. Schließlich sind Kondome ja auch tolle Wasserbomben, und die Pille schmeckt nach gar nichts.
Gewitzt und gefühlvoll stellen die beiden Schauspielerinnen beide Positionen dar. Einerseits die neugierige Sally mit ihren vielen ungeklärten Fragen und kindlichen Vorstellungen zur Sexualität. Andererseits ihre scheinbar spießige Mutter, die in Wirklichkeit mit den Fragen überfordert und voller Sorge ist, dass Sally einmal, wie früher sie selbst, eine viel zu junge Mutter werden könnte.

Rosemarie Meyer (53), Leiterin der Fachschaft Englisch, hatte das Theater schon im vorigen Jahr erfolgreich an die Realschule geholt. "Die Schüler zwischen 13 und 15 Jahren sind begeistert, weil sie die Fremdsprache verstehen und ihre eigenen Probleme in den Stücken wiederfinden", lobt die Lehrerin. Sowohl die englische Sprache zu vermitteln, als auch die Auseinandersetzung mit wichtigen Problemen der Kinder und Jugendlichen anzustoßen, ist erklärtes Ziel des "Flying Fish Theatre".
Mit sprachlich und thematisch auf die jeweilige Altersstufe abgestimmten Stücken touren Kristi-Anne Seth und Monika Bubenheimer durch ganz Deutschland und die Niederlande. Im Anschluß an jede Aufführung dürfen die Schüler den Schauspielerinnen nach Herzenslust Fragen stellen - natürlich auf Englisch.

Zusätzlich bieten die Künstlerinnen vielseitiges Begleitmaterial zu ihren Stücken für den Unterricht auf CD-ROM an.
In der nächsten Saison präsentiert das "Flying Fish Theatre" sein neues Stück "Cowards". Es wird von Mut und Gruppenzwang im Alltag der Teenager handeln.

Von Sebastian Quillmann
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Südkurier Blumberg 02/2003 Text öffnen

Südkurier Blumberg, 14.Februar 2003

Flying Fish Theatre thematisiert Pubertät und Pille

Sind Dreizehnjährige für Sex zu jung?

BLUMBERG - Von Bernhard Lutz

Was haben Kondome und die Pille mit Englisch zu tun? - Viel, wenn das englischsprachige "Flying Fish Theatre" an der Realschule das Stück "The Pill" aufführt, zu deutsch "Die Pille".

165 Schüler der Real- und der Scheffelschule lauschten gestern der Aufführung im Foyer der Realschule und waren begeistert.
Das Theaterstück greift Themen zwischen Teenagern und ihren Eltern auf. Themen, bei denen sich die Pubertierenden wie die Erwachsenen schwer tun, miteinander darüber zu reden. Auf der Bühne unterhält sich die 13-jährige Sally mit ihrer Mutter über Sexualität, Verhütung und Verantwortung. Über ihre Schulfreundin Susan lernt Sally einiges über Sexualität. Susans Schwester hat einen Freund, und die beiden haben "Spass" miteinander. Sally macht ihre ersten Erfahrungen mit Kondomen, die sie im Haus ihrer Freundin findet. Sie schmecken nach Erdbeere und sie eignen sich prima für Wasserbomben. Kondome als Wasserbomben Sallys Mutter ist entsetzt, als sie davon hört. Sie kann auch überhaupt nicht verstehen, weshalb Susans Schwester in den Sommerferien mit ihrem Freund verreisen und alleine in einem Zelt übernachten will. Als sie gar noch erfährt, dass in Susans Familie auch die Erwachsenen wie der Vater ab und zu ganz nackt durchs Haus laufen, ist für die Mutter das Mass voll. Sie verbietet der Tochter, ihre Schulfreundin Susan zu Hause zu besuchen. Doch das Thema Sexualität, Verhütung und Verantwortung lässt Mutter und Tochter nicht los.

Geschickt vermitteln die beiden Schauspielerinnen Kristi-Anne Seth und Monika Bubenheimer das Spannungsfeld zwischen Mutter und Tochter. Auf der einen Seite die Distanz, wenn die beiden sich jeweils an das äußerste Ende des Sofas setzen. Auf der anderen Seite auch Nähe, wenn beide auf dem Sofa nebeneinander eine Schnulze im Fernsehen anschauen und die Mutter dabei selbstverständlich in die Chips-Tüte der Tochter greift. Die Tochter löchert die Mutter weiter, die Mutter gibt Antworten. Doch je mehr sie antwortet, umso mehr merkt die Mutter, dass sie doch nicht alles weiß. Zwar behauptet sie, Sallys Vater könnte ihr alles über Sex sagen. Doch neugierig fragt sie ihre Tochter aus, was die Biologielehrerin im Unterricht über Sex erzählt und per Dias an die Wand geworfen habe.

Zwei Kernfragen im Stück lauten: Ist man mit 13 Jahren noch zu jung, um über Sex zu reden? Und: Wann ist man erwachsen? Letztlich ruft die Mutter schier verzweifelt bei "Pro Familia" an und vereinbart einen gemeinsamen Termin für sich und ihre Tochter.

Aufmerksam verfolgten die Acht- bis Zehntklässler das rund einstündige Stück. Von der Scheffelschule kamen die Klassen 9c und 10 mit Wolfgang Tscholl und Johanna Zorbach. Von den Schauspielerinnen wollten die Schüler einiges wissen. Sie erfuhren, dass sie 33 und 34 Jahre alt sind, beide noch unverheiratet, ohne Partner und ohne Kinder. Bei ihrem derzeitigen Beruf sei das schwierig, weil sie viel unterwegs seien, sagte Kristi-Anne Seth. Sie wuchs im Osten Englands auf, kam vor 10 Jahren nach Holland und lebt jetzt wie Monika Bubenheimer in Krefeld, wo sie ihr Agenturbüro haben. Monika Bubenheimer wurde im Süden Deutschlands geboren und wuchs in verschiedenen Ländern rund um den Globus auf. Beide wollten schon früh Schauspielerinnen werden. Monika Bubenheimer trat auch schon in einem Film auf, doch sie bevorzugt wie ihre Partnerin das Theater.
Bleibt noch zu erwähnen, dass die Aufführung von Englisch-Fachlehrerin Judith Schlenker und der Schulleitung hervorragend organisiert wurde und dass die Schüler begeistert waren. Für viele von ihnen war es das erste Mal, dass sie ein Stück in Englisch erlebten. Realschuldirektor Rainer Beha dankte allen Beteiligten.
Flying Fish Theatre ist ein pädagogisch orientiertes, englisches Tourneetheater für die weiterführenden Schularten. Es tourt zur Zeit durch Deutschland und bietet englischsprachige Vorstellungen durch professionelle, internationale Schauspieler, die sich in ihrem Sprachniveau und in den Themen der Stücke der jeweiligen Publikumszielgruppe anpassen. Email: info@tfft.de oder www.tfft.de.


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"Together Alone"

Westdeutsche Zeitung Krefeld 07/2002 Text öffnen

Westdeutsche Zeitung Krefeld, 10. Juli 2002

"Flying Fish" gegen Pisa-Desaster

Krefelderin Kristi-Anne Seth spielt in Schulen

(ipa) - Die Pisa-Studie lag noch nicht auf dem Tisch, hatte diverse Minister noch nicht in Angst und Schrecken versetzt, da hatte eine junge Krefelderin britischer Herkunft schon ein Mittel parat, mit dem Wissenslücken zumindest in einem schulischen Fach behoben werden können.

Kristi-Anne Seth gründete Anfang 2002 eine Theater-Company mit dem Namen "The Flying Fish Theatre" und tourt damit durch deutsche Schulen - eine besondere Art des Englisch-Unterrichts. Die 33-jährige, die im englischen Scheffield und im niederländischen Utrecht studierte und hier an der Crousstraße wohnt, macht fast alles selbst und hat dabei schon in mehr als 30 deutschen Schulen, bezeichnenderweise in Sachsen und Baden-Württemberg, sehr viel Erfolg gehabt. Aber auch von Schulen in Kamp-Lintfort, Mönchengladbach und Köln ist sie schon eingeladen worden. Nun steht der erste Krefelder Auftritt an: an diesem Freitag um 10 Uhr in der Aula der Marienschule. "Together Alone" wird sie dort aufführen, die komisch-traurige Geschichte eines Teenagers, der erleben muss, wie sich Vater und Mutter trennen. Während des knapp einstündigen Spiels schlüpft Kristi-Anne Seth in sämtliche Rollen der betroffenen Familienmitglieder und weiß, wie Berichte aus anderen Städten belegen, mit "ihrem Charme und typisch britischem Humor zu überzeugen".

100 Schüler der Klassen 10 hat die Englischlehrerin Maike Pehla für diese Aufführung gewinnen können. Das Konzept von "Flying Fish" beruht auf einer dreifachen Basis, der sprachlichen, einer pädagogischen und einer kulturellen. Sprachlich soll diese Art von Theaterspiel dem Unterricht zur Seite stehen und originales Englisch (von der Bühne her) vermitteln; pädagogisch ausgerichtet ist die Auswahl der Themen und Szenen; kulturell soll u.a. der Anreiz zum Erlernen einer fremden Sprache vermittelt werden.

Das "Flying Fish Theatre" finanziert sich selbst und wird zumeist von den Fachleitern Englisch in den Schulen angesprochen. Die Schule sollte eine Aula haben, die mindestens 100 Schüler fasst. Das Repertoire, das in den nächsten Wochen noch erweitert wird, richtet sich bundesweit an alle Unter- und Mittelstufen. "Demnächst werde ich auch etwas für die Oberstufe anbieten können", meinte Kristi-Anne Seth bei einem kurzen Gespräch mit der WZ. (Ruf: 02151 - 644377, Info unter www.tfft.de).
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Halterner Zeitung 05/2002 Text öffnen

Halterner Zeitung, 29.05.2002

Nachts zankten die Eltern

Englisches Theaterstück über Trennung

HALTERN - "Richtiges" Englisch von einem "richtigen" Engländer statt Video- oder Tonband - die Mehrzahl der Acht- und Neunklässler kam wohl gestern zum ersten Mal damit in Berührung. Die Realschule hatte ihre beiden Jahrgangsstufen ins Theater geschickt. In der Aula führte das Flying-Fish-Theatre das Ein-Personen-Stück "Together Alone" auf.

Dabei ging es um ein Thema, mit dem, so eine Lehrerin, viele Jungen und Mädchen schon in Berührung gekommen seien: Trennung und Scheidung der Eltern. In deutlich artikuliertem Englisch plauderte die 13-jährige Julie von ihrer "ganz gewöhnlichen" Familie, mit "ganz gewöhnlichen" Ferienbräuchen an der See oder den "ganz gewöhnlichen" Weihnachtsfeiern; all das fand Julie "nervig". Doch irgendwann dreht sich die Geschichte, Julie erzählt, wie ihre Eltern des nachts streiten: dies waren die eindrucksvollsten Passagen auf der Bühne, eine männliche und eine weibliche Stimme aus den Lautsprechern und eine Julie, die sich in ihrem Bett dreht und wendet, sich das Kissen über die Ohren stülpt, doch die Stimmen wollen nicht aufhören, der Streit nicht enden. Hier wurde es merklich still in der Aula. Julie löste die Spannung, indem sie die Mädchen und Jungen in der Aula abstimmen ließ, für wen sie sich entscheiden soll: Dad or Mom? Die Halterner Jugend wusste auch nicht so recht. Eine Lösung für Julie taucht erst nach dem Auszug des Vaters auf. Jetzt, so erzählt sie freudig, hat sie zwei Zuhause und auf einmal neue Perspektiven für ihr, schon verzweifeltes Dasein, und das Theaterstück noch ein Happy End: Julie verbringt ein Wochenende mit ihrem Vater und dessen neuer Freundin im Disneyland Paris, anschließend fährt sie zwei Wochen mit ihrer Mutter, Tante und Kusinen an die Cote d'Azur.

Im Anschluss an das Stück stellte sich die Schauspielerin den Fragen, die Schüler versuchten auf Englisch, etwas über ihre Person zu erfahren.

(wg)
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Badische Neueste Nachrichten 04/2002 Text öffnen

Badische Neueste Nachrichten (Ausgabe Rastatt/ Murgtal) 16.04.2002

Kristi-Anne Seth überzeugte mit typisch britischem Humor

Teenagerproblem auf Englisch

RASTATT(cz) -  Ganz allein stand Kristi-Anne Seth am Montagvormittag auf der Bühne der Aula im Tulla-Gymnasium: Getreu ihrem Motto "Together alone" führte die gebürtige Engländerin ihr Eine-Frau-Theaterstück für die neunten und zehnten Klassen auf.

Insgesamt über 180 Schüler: und ihre Englischlehrer, waren gekommen um sich die Geschichte der dreizehnjährigen Julie anzusehen, natürlich auf Englisch. Julie scheint ein ganz normales Mädchen zu sein, als Einzelkind aufgewachsen, findet sie das Familienleben einfach nur "ordinary and boring . Verdammt langweilig sind die alljährlichen Ferien, langweilig ist Weihnachten mit der Verwandtschaft und jeder einzelne Tag im Leben des frustrierten Teenagers. Bis sich ihre Eltern mehr und mehr streiten und nur zwischen "shouting" und "silence" abwechseln, für Julie eine unerträgliche Situation.

Engagiert trug die junge Engländerin Kristi-Anne Seth die Problematik, vieler Teenager vor, immer wieder schlüpfte sie in die Rollen der anderen Familienmitglieder und überzeugte dabei mit Charme und typisch britischem Humor. Es kommt wie es kommen muss: Die Eltern lassen sich scheiden und für Julie bricht eine Welt zusammen. Zunächst. Doch bald merkt sie, dass die neue Situation auch Vorteile bringt. Immerhin fährt sie jetzt eben zweimal im Jahr in Urlaub.

Seths eigenes Stück ist konzipiert für Schüler der Mittelstufe. Ihre klare und deutliche Aussprache und ihr fast akzentfreies Englisch machte es auch den jungen Zuschauern einfach, das Stück und seine Problematik ohne weiteres zu verstehen. Für die 33-jährige Schauspielerin, so erzählt sie, war es wichtig, den Schülern die englische Sprache in einfacher und entspannter Art und Weise zu vermitteln. Als Mitglied des so genannten „Flying Fish Theatres“ reist sie durch ganz Deutschland und gastiert mit unterschiedlichen Theaterstücken an deutschen Schulen. Während ihres sechsjährigen Hollandaufenthaltes lernte sie das Schauspielen und arbeitete seither in verschiedenen internationalen Schauspielensembles. Für die Tulla-Schüler war Seths Auftritt ebenso neu, wie für Wolfgang Dihl, einer der Englischlehrer, der die Schauspielerin engagierte. Einen echten "Native-Speaker" hat man schließlich nicht alle Tage im Englischunterricht.
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Workshops with children

Hofheimer Zeitung 11/2006 Text öffnen

Hofheimer Zeitung, Freitag, den 03.11.2006

Spielend Englisch lernen

Theaterworkshop für Schüler

HOFHEIM (bs) – „We do now, what is called a Mirror Exercise“, Peter Biggs vom „Flying Fish Theatre“ versammelt die 28 Schüler und Schülerinnen aus den Stufen sechs und sieben der Main-Taunus-Schule vor sich und erklärt, was eine Spiegel-Übung ist. Mit langsamen Bewegungen macht er vor, was die Schüler als sein Spiegel kopieren sollen.

 „Mirror Exercise“ sieht aus wie ein Pantomime-Ballett, birgt aber viele wichtige Erfahrungen für die Kinder. Beim Brainstorming hinterher erkennen die Jungen und Mädchen auf was es ankommt, bei dieser Übung, die zum „Actress-Training“ einer Schauspiel-Schule gehört. „Man muss klare, saubere Bewegungen machen, wenn man die Bewegungen vorgibt“, erklärt eine Schülerin in perfektem Englisch, denn es wird nur in englischer Sprache kommuniziert.

Drei weitere Punkte sind langsame Bewegungen machen, auf den Partner achten, Konzentration und schnelles Reagieren. „Excellent“, freut sich Peter Biggs über die gute Wahrnehmung seiner „Schüler“.

The Flying Fish Theatre ist ein pädagogisch orientiertes, englisches Tourneetheater, für die verschiedenen weiterführenden Schularten – Hauptschule, Realschule, Gymnasium – und deren unterschiedliche Klassenstufen. Es bietet englischsprachige Theatervorstellungen durch erfahrene, professionelle, internationale Schauspieler.
Das Konzept des „Flying Fish Theatre“ beruht auf einer sprachlichen, einer pädagogischen und einer kulturellen Säule. Vorrangiges Anliegen ist es, den Fachlehrern in ihrem Bemühen um hochwertigen Sprachunterricht zur Seite zu stehen, den Schülern also die Chance zu geben, in Workshops nicht nur die englische Sprache etwas besser zu lernen, sondern auch das Miteinander, die Konzentration und ihre Selbstsicherheit zu trainieren.
Durch verschiedene interaktive Übungen, werden die Schüler innerhalb von etwa zwei Stunden darauf vorbereitet, selbst kleine improvisierte Stücke zu spielen, alles in englischer Sprache. Im zweiten Teil des insgesamt drei Stunden dauernden Workshops stellten die Kinder dann verschiedene Charaktere selber dar. Die Anweisungen der drei englishen Schauspieler Peter Biggs, Judie Matthews, und Kristi-Anne Seth verstanden die Schüler gut. Schließlich haben sie ja schon ein bis zwei Jahre Englischunterricht.

Fachschaftsleiterin Monika te Molder war begeistert, wie die Schüler diesen Workshop angenommen hatten. „Im Zeitalter des Internets ist es wichtig, dass die Fähigkeit des aufeinander Achtens trainiert wird, die Schüler machen alle engagiert mit“, freute sie sich zusammen mit den Englischlehrerinnen Anne Sagolla und Katja Lüders, die aufmerksame Beobachter in der Aula waren. Besonderen Spaß machte auch der „Body Knot“, wobei es darum ging, sich an den Händen zu fassen und eine gemeinsame Kette zu bilden, die sich selbst verknoten und wieder auflösen sollte.
„Wir zeigen den Schülern in den Übungen, was wir auch in unserer Ausbildung an der Drama School gelernt haben: eine starke Persönlichkeit zu entwickeln, Selbstsicherheit, Sicherheit in Stimme und Bewegung und vor allem die Improvisation“, erklärt Kristi-Anne Seth und fügt hinzu, dass dadurch auch Konzentration und der Mut zur Körpersprache gestärkt würden. All dies sei wichtig, um ein guter Schauspieler zu werden. Auch dieser zweite Workshop des „Flying Fish Theaters“ schlug ein wie eine Bombe. Mit Feuereifer waren die Schüler und Schülerinnen dabei.
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Hofheimer Zeitung 11/2005 Text öffnen

Hofheimer Zeitung 08. November 2005

Mut zur Körpersprache

Theater-Workshop in englischer Sprache

Hofheim (maja) – Konzentriert zuhören, sich auf den anderen einlassen und Köperbeherrschung waren beim Theater-Workshop an der Main-Taunus-Schule Ziel der Vorbereitungsübungen. Und da alle Anweisungen in englischer Sprache erfolgten, war äußerste Konzentration der Schüler bei diesem dreistündigen Workshop gefragt.

Eingeladen hatte die Fachschaft Englisch dazu das „Flying Fish Theatre“, das mit zwei Profischauspielerinnen den Workshop durchführte. Als Sponsor konnte die Nassauische Studienstiftung gewonnen werden.
„Wir haben alle 6. und 7. Klassen angeschrieben und konnten uns vor Anmeldungen kaum retten“, berichtet Fachschaftsleiterin Monika te Molder. „Da maximal 30 Schüler teilnehmen durften, mussten wir das Los entscheiden lassen.
Über unsere eigene Theater-AG in englischer Sprache hinaus ist der Wunsch nach darstellendem Schauspiel bei den Schülern einfach riesig. Und der direkte Kontakt mit „native Speakern“, die auch noch professionelle Schauspielerinnen sind, fördert nicht nur die Begeisterung für das Schauspiel, sondern auch für die englische Sprache.“ Allein die Einstimmungsübungen als Vorbereitung auf den eigentlichen darstellenden Theaterteil des Workshops machte Schülern wie teilnehmenden Lehrkräften und auch den Schauspielerinnen großen Spaß. Dabei waren die Übungen gar nicht so einfach. Äußerste Aufmerksamkeit erforderte zum Beispiel eineKonzentrationsübung, bei der sich die darzustellenden Aufgaben in Bewegung zu Musik auf Klatsch-kommandos steigerten. Vom einfachen Hochspringen und „yeah“ schreien bis zu Richtung wechseln oder einen Partner mit „How are you“ begrüßen setzten sich die Aufgaben fort.

Sehr gute Stimmung herrschte beim Knotenspiel „tie a knot“. Hier war nicht nur Konzentration und Ruhe bewahren gefragt, denn die sich an den Händen anfassende Schlange durfte auf keinen Fall gelöst werden, auch bei den schwierigsten Verknotungen nicht. Das „sich auf die anderen einlassen“ ist beim Theaterspiel ebenso wichtig wie Körpersprache und Köeperbeherrschung“ erzählt Kristi Seth von den fliegenden Fischen.
Auch in der Partnerübung, wo die Bewegungen des Partners zu vorgegebenen Situationen exakt nachgeahmt werden mussten, dienten zur gegenseitigen Annäherung. Befanden sie sich gerade noch in einer „very sunny desert“, schleppten sich langsam fast kriechend durch den Raum, galt es im nächsten Moment die Freude beim einsetzenden abkühlenden Regen auszudrücken.

Die anschaulich von Schauspielerin Jessica gegebenen Tipps, Bewegungen auf einer Bühne nicht „quick and small“, sondern „big and slowly“ darzustellen, konnte prima nachvollzogen werden. Im zweiten Teil des Workshops wurden dann von den Schülern verschiedene Charaktere in bestimmten Situationen dargestellt. „Ob Königin, Lehrer oder Dieb in der Nacht, alles näturlich ohne Requisite, versteht sich“, so Kristi Seth. „Denn es kommt uns darauf an, den Schülern Mut zur Körpersprache zu machen.“ Konzentriert zuhören, sich auf den anderen einlassen und Köperbeherrschung waren bei dem Theater-Workshop mit dem englischsprachigen „Flying Fish Theatre“ an der Main-Taunus-Schule gefragt. Besonders viel Spaß machte das Knotenspiel, bei dem man sich trotz schwierigster Verwicklungen auf keinen Fall loslassen durfte.
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Wochenspiegel Euskirchen 06/2004 Text öffnen

Wochenspiegel 15. Juni 2004

Zootiere sprechen Englisch ...

Theaterprojekt der Marienschule Euskirchen

»It's not your turn« schallt es etwas verärgert von der Bühne, »Sie sind nicht an der Reihe«. So weist der Richter den Anwesenden zurecht, der sich ungefragt zu Wort gemeldet hat.

EUSKIRCHEN (Lv). Denn schließlich geht es um eine ernste Angelegenheit: Ein Streit über den Sinn von Zoos wird hier verhandelt. Dass das Ganze in englischer Sprache sprichwörtlich »über die Bühne geht«, obwohl sich der »Gerichtssaal« in der Aula der Marienschule befindet, liegt daran, dass die Flying Fish Theatre Company am Werke ist. Mit zwei britischen Schauspielerinnen der Tourneetruppe mit Sitz in Krefeld hat die Klasse 5c der Marienschule ein Theaterprojekt verwirklicht. Diese Klasse ist eine der beiden ersten im bilingualen Zweig der Schule. Die Schüler haben bereits jetzt sieben Stunden Englisch in der Woche - und das merkt man.
Englische Wortfetzen klingen durch den Raum und die Vokabeln, nach der die Englischlehrerin der 5c, Angelika Diefenthal, gefragt wird, werden sofort angewendet.

Der ganztägige Workshop begann mit Improvisationsübungen, bei denen die Schülerinnen und Schüler englische Begriffe darstellen sollten. Dann wurde in Zweiergruppen überlegt, wie sich ein bestimmtes Tier verhält und bewegt und ein Dialog der Tiere, selbstverständlich in Englisch, vorgeführt. Diese Vorübungen bereiteten auf eine Gerichtsszene vor, die klären sollte, welche Bedeutung Zoos für Tiere haben. Dazu mussten stichfeste Argumente überlegt werden, die man den Richter mit seinem Wortschatz auch erklären kann. Doch mit kleinen Übersetzungshilfen konnten die Schüler, also die Tiere, ihre Meinung ausformulieren.
Angelika Diefenthal, die auf die Theatergruppe aufmerksam geworden war und sie engagiert hatte, ist sichtlich zufrieden mit dem Verlauf des Workshops. Die Motivation der Klasse ist sie schon gewohnt und so wundert es nicht, dass ihre Schüler die fremdsprachliche Herausforderung mit Begeisterung annehmen. Auch die Projektleiterinnen sind zufrieden. »Die Schauspielerinnen sind hin und weg von den Englischkenntnissen der Klasse«, so Angelika Diefenthal.
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